Straßenbike umbauen oder gebrauchtes Rennmotorrad kaufen?

Lucask

ist neu hier...
Motorrad
RS 660
Modelljahr
2024
Hallo zusammen!
mich würde eure Meinung zum Thema: jetziges Straßenbike umbauen vs. gebrauchtes Rennmotorrad kaufen interessieren.

Erstmal zu mir:
Ich fahre eine RS 660 (20k km gelaufen). Bisher keine großen Rennumbauten. Für Trackdays baue ich Spiegel und Kennzeichenhalter ab und klebe die Lichter ab. Ich fahre auch erst seit 7 Renntagen auf der Rennstrecke (seit September letzten Jahres), dafür war das völlig ausreichend.
Ich merke aber dass das Rennstreckenhobby bei mir was langfristiges wird und ich kein Bock mehr auf Landstraße habe..

Jetzt stelle mir jetzt die Frage ob ich meine RS 660 behalten und voll auf Rennstrecke umbauen soll, oder lieber ein gebrauchtes aufgebautes Rennmotorrad kaufen sollte.
Besonders wichtig ist dabei die Kostenfrage. Ein Rennumbau kostet sicher min. 3-4k und der Wiederverkaufswert der Aprilia wird dadurch nicht wirklich angehoben..
Auf der anderen Seite könnte ich mir von dem Geld was ich vom Verkauf der RS kriegen würde eine R6 holen. Mehr Leistung und fertig umgebaut. Problem ist dann aber das Rennstreckenbikes nicht für ihre Langlebigkeit bekannt sind...

Was ist eure Meinung dazu bzw. was habt ihr damals gemacht?
Freue mich über Erfahrungsberichte oder Ratschläge!
 
Variante 2, kauf 'ne Rennkiste.

Pro-Tipp: Du bist Anfänger, du brauchst kein Profi-Equipment, wenn an dem Ding nur Umkehrschaltung und GFK-Pappe gemacht sind, reicht das. Zweiter Felgensatz, Front-/Heckständer, Reifenwärmer und ein paar Sturzteile willst du viel lieber dabei haben. Ein paar Kampfspuren sind auch nicht schlimm, lieber ein Verkäufer der dir glaubhaft versichern kann, dass der Hocker keinen Wartungsstau hat (Fahrwerk, Ölwechsel, Ventilspiel, etc.).

Als nächstes solltest du dir überlegen was es werden soll. Im Grunde geht alles was sich die letzten 15 Jahre gut verkauft hat. Das hat ordentliche Ersatzteilversorung, ist erprobt und man findet im Zweifel Hilfe. Ganz schlimm sind Exoten: Wenn du mit einer MV Agusta F3 mal irgendein Ersatzteil an der Strecke brauchst, kann's halt schnell eng werden.

Auch wichtig: Lautstärke. Der Auflagenscheiß nervt langsam. Sari darf ich nicht fahren, weil ich keinen Serienauspuff habe, Groß Dölln bin ich an der Schmerzgrenze beim Standgeräusch. Assen ging, da bin ich aber nicht schnell. Generell wird das auch alles immer schlimmer bis hin zu absurd. Kommunen, Betreiber, Gerichte und Veranstalter kriegen da immer mehr Fantasie.
 
Variante 2, kauf 'ne Rennkiste.

Pro-Tipp: Du bist Anfänger, du brauchst kein Profi-Equipment, wenn an dem Ding nur Umkehrschaltung und GFK-Pappe gemacht sind, reicht das. Zweiter Felgensatz, Front-/Heckständer, Reifenwärmer und ein paar Sturzteile willst du viel lieber dabei haben. Ein paar Kampfspuren sind auch nicht schlimm, lieber ein Verkäufer der dir glaubhaft versichern kann, dass der Hocker keinen Wartungsstau hat (Fahrwerk, Ölwechsel, Ventilspiel, etc.).

Als nächstes solltest du dir überlegen was es werden soll. Im Grunde geht alles was sich die letzten 15 Jahre gut verkauft hat. Das hat ordentliche Ersatzteilversorung, ist erprobt und man findet im Zweifel Hilfe. Ganz schlimm sind Exoten: Wenn du mit einer MV Agusta F3 mal irgendein Ersatzteil an der Strecke brauchst, kann's halt schnell eng werden.

Auch wichtig: Lautstärke. Der Auflagenscheiß nervt langsam. Sari darf ich nicht fahren, weil ich keinen Serienauspuff habe, Groß Dölln bin ich an der Schmerzgrenze beim Standgeräusch. Assen ging, da bin ich aber nicht schnell. Generell wird das auch alles immer schlimmer bis hin zu absurd. Kommunen, Betreiber, Gerichte und Veranstalter kriegen da immer mehr Fantasie.
Genauso ist es, Großserien kaufen, Teile Verfügbarkeit beachten und je nachdem, wie gut deine Fähigkeiten sind, ABS und Traktionskontrolle nicht vergessen
 
"das Rennstreckenbikes nicht für ihre Langlebigkeit bekannt sind..." wer sagt denn das? Kritischer finde ich da eventuell verschwiegene Schäden oder Basteleien, gerade am Kabelbaum. Aber dafür hat man bei Rennessen quasi keinen Wertverlust.
 
Ein Rennstreckenbike bekommst du im Verhältnis günstiger, als wenn du selber investierst und deine eigene umbaust. Dafür kannst du aber auch übrige Originalteile verkaufen und weißt, was du hast.
"das Rennstreckenbikes nicht für ihre Langlebigkeit bekannt sind..." halte ich ebenfalls für ein Gerücht. Bei guter Pflege spricht nichts dagegen und gerade als verantwortungsvoller Hobbyracer achtet man in der Regel sehr genau darauf, dass technisch alles i.O. ist.
Meine hat jetzt 25TKM überwiegend (2/3) der Laufleistung auf dem Track herunter und der Motor ist noch "gesund".
Wenn man weiß, von wem man kauft kann man das durchaus tun.
 
Da Ich das bereits mehrfach hinter mir habe würde Ich definitiv sagen: Reines Racebike kaufen.
Preislich deutlich attraktiver und erspart oft einiges an Arbeit.
Oftmals sind auch schon hochwertige Teile verbaut - auch wenn man sie nicht unbedingt braucht - sind sie dennoch nice to have.
Wenn Ich beispielweise drüber nachdenke was nur ein Blipper an meiner R6 damals schon für ein geiles Upgrade war, und nur das Nachrüsten von nem Blipper mittlerweile um die 800-900€ kostet ist das schon heftig.
 
Aber man muss natürlich schon etwas aufpassen und sich auch auskennen. Weil fast jedes Rennbike lag schon im Kies und versteckte Mängel gibts da natürlich auch schon .. man kann auch mit einer krummen Gabel fahren 🤣🤣 ich würde sowas nur mit mindestens einem Kollegen zusammen kaufen der sich auch auskennt und am besten eher ein Pesimist ist 😁😁
 
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