Ich bin tatsächlich seit Jahren bei Kleinanzeigen und hab fast nie Probleme. Fahrzeuge, Handys, Konsolen und so sind das Einzige, was ich tunlichst vermeiden würde, wobei ich zumindest meinen Hänger an einen guten Käufer losgeworden bin nach Problemen beim Verkauf meiner Rennesse. Habe sehr viele gute Geschäfte gemacht wenn es um Motorradteile, Haushaltsgegenstände oder auch andere Hobbygegenstände (natürlich keine Vapes, Playsis oder so) ging. Grundsätzlich liefere ich nur nach Überweisung (kein PP, auch nicht per Freunde, um Diskussionen vorzubeugen) oder ich biete (ausnahmsweise) Übergabe bei Abholung an, wobei ich explizit Nichts schleppe. Der Käuferschutz schützt weder Käufer noch Verkäufer

und Paypal bietet auch keine Sicherheit. Meine Ex hat damals per Ebay einen Dudelsack nach China verschickt nach Bezahlung über PP mit Käuferschutz. Ende vom Lied: Dudelsack weg, Porto bezahlt, kein Geld, Polizei machtlos. Wer von mir was kaufen möchte darf mir gerne überweisen oder mir das Geld vor Ort in die Hand drücken. Wer auf Käuferschutz besteht oder diskutieren will wird ohne jede Diskussion einfach gelöscht. Dafür gibts Einzelhandelskaufleute, Chatbots und Rechtsanwälte. Lieber spende ich die Sachen oder drück sie in den Müll, als dass ich von Menschen enttäuscht werde oder diskutieren muss, davon hab ich beruflich schon genug.
Ansonsten ist der Einzelhandel auch heute überall durchwachsen, egal ob vor Ort oder online. Man muss immer mehr aufpassen und hinterherrennen, die Bandagen werden leider härter

Kleinanzeigen ist da leider nur das offensichtlichste Symptom vom Sittenverfall.