Motorrdunfälle 🥹😌😏

"Für 2026 gibt es noch keine Jahreszahl – wir sind erst im September. Destatis hat derzeit die vollständige Jahresstatistik 2025 veröffentlicht; 2026 liegt bislang nur monatsweise vor. D
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Destatis


Kurz gesagt:
👉 Nein, die These „es gibt immer mehr Motorradunfälle und immer mehr Tote“ wird von den bisherigen Zahlen nicht bestätigt. 2024 war bei den Todesfällen schlechter als 2023, aber 2025 folgte ein deutlicher Rückgang. Die Unfallzahlen schwanken zudem stark mit dem Wetter und der Länge bzw. Qualität der Motorradsaison."

Motorradunfälle sind halt auffällige Todesarten, über die dann Jeder redet. Alkohol, Rauchen, schlechte Ernährung, Fahrradunfälle, das blendet man gerne aus und stellt sich im Gegensatz zu Motorradfahrern als vernünftig dar. Die achso vernünftige Gesellschaft würde mEn viel eher einen Motorradfahrer als einen Raucher als leichtsinnig darstellen. Motorradunfälle triggern halt das Stammhirn, weil das spektakulärer aussieht als Jemand, in dem sich langsam Metastasen aufbauen und der eines Tages auf dem Klo zusammenbricht und dann immer wieder unters Messer muss.

"2. Direkt nebeneinander​

Todesfälle/Jahr
exponierte Personen
grobe jährliche Größenordnung
entspricht etwa
[th]
Raucher​
[/th][th]
Motorradfahrer​
[/th]​
[td]
~127.000​
[/td][td]
481​
[/td]​
[td]
~20 Mio.​
[/td][td]
~3,6–5,1 Mio.​
[/td]​
[td]
~0,63 %​
[/td][td]
~0,01–0,014 %​
[/td]​
[td]
1 : 160​
[/td][td]
1 : 7.400–10.500​
[/td]​
Damit liegt die jährliche tödliche Risikobelastung durch Rauchen grob 45–65× höher als durch Motorradfahren."
 
Irgendwie schon komisch....



Warum wundert es mich nicht, daß keiner den Vorschlag macht, die Strecke für Autofahrer zu sperren.:unsure:

Die B500 speziell für Motorradfahrer zu sperren wurde ja schon angedacht..
nur auf welcher Grundlage?
Wenn ich das obige Resultat anseh kommen mir da Zweifel, ob da mit dem gleichen Maß gemessen wird.
 
Es ist immer schrecklich, wenn Menschen bei Unfällen sterben, Motorradunfälle im speziellen gehen uns natürlich besonders nahe. Nach den Ursachen bei spezifischen Unfällen zu fragen, um für sich selbst vielleicht ein Learning mitzunehmen, ist aber aus meiner Sicht völlig legitim. Das hat weder etwas mit Oberlehrer noch mit Schadenfreude zu tun.

Einen Großteil der Unfälle können wir durch umsichtiges, vorausschauendes und angepasstes Fahren mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden. Der Rest ist Schicksal. Wenn es dich trifft, trifft es dich und dann brauchst du einen guten Schutzengel. Die Friedhöfe sind voll mit ausgezeichneten Motorradfahrern.

Die gute Nachricht: Solche Unfälle, zumal tödliche, sind relativ selten und wir haben alle gute Chancen, niemals einen zu haben. Aber es schadet nicht, sein eigenes Fahren regelmäßig und selbstkritisch zu hinterfragen.

Ich selbst wäre in Luxemburg vor Jahren um 10 cm von einem entgegen kommenden Fahrer in einer Linkskurve frontal getroffen worden. Summengeschwindigkeit etwas über 150 km/h, da wäre nichts mehr übrig geblieben. Glücklicherweise hat der Typ, der aus der Kurve rausgetragen wurde, mich und meinen Hintermann knapp verfehlt, uns ging danach trotzdem die Pumpe ohne Ende.

Aber ich kenne auch die andere Seite: Frustfahrer, Fahrer mit fragilem Ego, die sich für erlauchte Überfahrer halten, für die Sonderregeln gelten und bei jeder Ausfahrt mehrmals um Haaresbreite einem Unfall entkommen. Es ist nicht immer nur Unerfahrenheit, Unwissen oder Unvermögen. Nicht wenige betteln geradezu um Schmerzen und Tod mit ihrem völlig bescheuerten Fahrstil.

Ich denke wir kennen alle sowohl die eine, als auch die andere Seite.
 
Vier junge Leben, viel zu früh 😢🙏
Der 61 Jahre alte Autofahrer kommt schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus. Gegen ihn ermittelt die Polizwei wegen fahrlässiger Tötung.
 
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