Rs660 Ölverlust

felix111

ist neu hier...
Motorrad
Aprilia Rs660
Modelljahr
2022
Servus, vor 3 Tagen festgestellt das meine Rs660 eine leichte Undichtigkeit hat🥺
Jz wollte ich mal fragen ob jemand das selbe Problem oder eine Ahnung hat woran es liegen könnte, ist nicht viel Öl wo es dort herausdrückt aber nach dem Fahren steht dort immer ein Ölfilm.

Zur Info die Maschine hat 9000 km auf der Uhr und Ölstand wird immer alle 500km Kontrolliert und der Ölverbrauch passt 0,5l auf die 9000km.
 

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Hi, ich hatte exakt das selbe Problem. Bei mir hat mein Händler gesagt, das Kabel geht direkt zur Lichtmaschine rein, also kann man das nur mit einer ganzen neuen Lichtmaschine lösen. Waren leider 350€ die wirklich nicht sein hätten müssen, durfte aber wenigstens den ganzen Tag RSV4 fahren. Würde mich mal interessieren, ob es mehreren 660er Motoren so ging. Habe bei meiner auch alles penibelst um den Motor kontrolliert, mittendrin nach einer kurzen Fahrt war der Ölaustritt einfach da, vor allem bei höheren Drehzahlen.
 
Hi, ich hatte exakt das selbe Problem. Bei mir hat mein Händler gesagt, das Kabel geht direkt zur Lichtmaschine rein, also kann man das nur mit einer ganzen neuen Lichtmaschine lösen. Waren leider 350€ die wirklich nicht sein hätten müssen, durfte aber wenigstens den ganzen Tag RSV4 fahren. Würde mich mal interessieren, ob es mehreren 660er Motoren so ging. Habe bei meiner auch alles penibelst um den Motor kontrolliert, mittendrin nach einer kurzen Fahrt war der Ölaustritt einfach da, vor allem bei höheren Drehzahlen.
Was bitteschön soll die Lichtmaschine damit zu tun haben, da der Bereich wo die Lichtmaschine sitzt komplett trocken ist. Da müsste dann schon der Simmerring zur Lichtmaschine undicht sein und die Lichtmaschine somit total verölt und nicht mehr zu retten, was ich mir nicht vorstellen kann.🤔1000064512.webp
 
Dichtmasse drauf und Gut 🤷‍♂️
Wenn in dem Bereich der Simmerring undicht ist an der Kurbelwelle und dadurch die Lichtmaschine verölt und durch die Fliehkraft das Öl in dem Bereich verteilt wird, sollte man das nicht abdichten, sondern umgehend reparieren.

Weiter unten musste ich das leider korrigieren.👇 (siehe übernächsten Beitrag).
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich tatsächlich komisch finde, in keiner Explosionszeichnung ist an der Kurbelwelle zur Lichtmaschine eine Dichtung (Simmerring) zu finden.🤔
Wenn das tatsächlich so ist, wundert es mich nicht, wenn bei hohen Drehzahlen immer mehr Motoröl in der Lichtmaschine landet.
Jeder PKW Motor (gleiches Prinzip) hat an den Enden der Kurbelwelle Simmerringe und wenn der zur Trockenkupplung mal defekt ist, verölt langsam die Kupplung.
Bei Motorrad Motoren mit Kupplung im Ölbad ist ein Kurbelwellendichtring zur Kupplung ja unnötig, aber zur Lichtmaschine hin, sollte schon zwingend ein Kurbelwellendichtring (Simmerring) verbaut sein, sonst verölt die Lichtmaschine ja unnötig.🤔
Vielleicht weiß da ja einer mehr, warum man dieses unnötige Risiko eingeht und auf den Kurbelwellendichtring verzichtet?
Fakt für mich, ohne Dichtung kann das nicht dicht sein und kommt mir bitte nicht, bis dahin spritzt kein Öl, dann wären die Gleitlager der Kurbelwelle auch ganz schnell im Eimer.
 
Tja, da wusste die KI schon wieder mehr und es ist tatsächlich nicht mit PKW Motoren zu vergleichen und somit hatte @Kettensheriff tatsächlich recht, abdichten und fertig.


Was die KI dazu sagt 👇auch wenn die KI immer nur die halbe Wahrheit kennt.🙈😂

Ja, die Lichtmaschine (der Stator) der Aprilia 660-Modelle (wie der RS 660 und Tuono 660) läuft in einem Ölbad. Bei modernen Viertakt-Motorrädern ist diese Nassläufer-Bauweise der absolute Standard. [1, 2]
Das Motorenöl erfüllt dabei eine wichtige Funktion: Es dient primär dazu, die extreme Hitze des Stators aufzunehmen und abzuführen, um ein Durchbrennen der Kupferwicklungen zu verhindern. [1, 2]

Wichtige Praxishinweise für Schrauber
  • Öl beim Öffnen des Deckels: Wenn du den Lichtmaschinendeckel auf der linken Motorseite demontierst, wird dir etwas Öl entgegenkommen. Zwar liegt die Lichtmaschine höher als die Ölwanne, dennoch sammelt sich dort immer eine Restmenge. Stelle daher vor dem Öffnen eine Auffangwanne unter. [1, 2, 3]
  • Typische Schwachstelle (Kabeldurchführung): Bei den Aprilia-Motoren kommt es gelegentlich vor, dass Motoröl entlang der Kabel (durch die Gummitülle des Stators) nach außen „kriecht“ (sogenanntes Oil Wicking). Wenn du dort ein Leck bemerkst, hilft es meistens, die Gummitülle gründlich zu reinigen und mit einer dauerelastischen, hitzebeständigen Motorendichtmasse (RTV-Silikon) neu einzusetzen. [1, 2, 3]
  • Keine Auswirkung auf die Elektrik: Dass der Stator im Öl schwimmt, schadet der Stromerzeugung nicht. Die Wicklungen sind isoliert und die Magnete arbeiten berührungslos im Ölkreislauf. [1, 2]

Planst du aktuell den Austausch des Stators wegen eines Defekts, oder ist dir ein Ölverlust am Gehäusedeckel aufgefallen? Ich kann dir gerne mit den passenden Drehmomenten oder einer Anleitung zur Fehlersuche an der Elektrik weiterhelfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, da wusste die KI schon wieder mehr und es ist tatsächlich nicht mit PKW Motoren zu vergleichen und somit hatte @Kettensheriff tatsächlich recht, abdichten und fertig.


Was die KI dazu sagt 👇

Ja, die Lichtmaschine (der Stator) der Aprilia 660-Modelle (wie der RS 660 und Tuono 660) läuft in einem Ölbad. Bei modernen Viertakt-Motorrädern ist diese Nassläufer-Bauweise der absolute Standard. [1, 2]
Das Motorenöl erfüllt dabei eine wichtige Funktion: Es dient primär dazu, die extreme Hitze des Stators aufzunehmen und abzuführen, um ein Durchbrennen der Kupferwicklungen zu verhindern. [1, 2]

Wichtige Praxishinweise für Schrauber
  • Öl beim Öffnen des Deckels: Wenn du den Lichtmaschinendeckel auf der linken Motorseite demontierst, wird dir etwas Öl entgegenkommen. Zwar liegt die Lichtmaschine höher als die Ölwanne, dennoch sammelt sich dort immer eine Restmenge. Stelle daher vor dem Öffnen eine Auffangwanne unter. [1, 2, 3]
  • Typische Schwachstelle (Kabeldurchführung): Bei den Aprilia-Motoren kommt es gelegentlich vor, dass Motoröl entlang der Kabel (durch die Gummitülle des Stators) nach außen „kriecht“ (sogenanntes Oil Wicking). Wenn du dort ein Leck bemerkst, hilft es meistens, die Gummitülle gründlich zu reinigen und mit einer dauerelastischen, hitzebeständigen Motorendichtmasse (RTV-Silikon) neu einzusetzen. [1, 2, 3]
  • Keine Auswirkung auf die Elektrik: Dass der Stator im Öl schwimmt, schadet der Stromerzeugung nicht. Die Wicklungen sind isoliert und die Magnete arbeiten berührungslos im Ölkreislauf. [1, 2]

Planst du aktuell den Austausch des Stators wegen eines Defekts, oder ist dir ein Ölverlust am Gehäusedeckel aufgefallen? Ich kann dir gerne mit den passenden Drehmomenten oder einer Anleitung zur Fehlersuche an der Elektrik weiterhelfen.
Ich weiß Ich hab vielmals Recht 😏 nur beharre ich nit so drauf 💪🔥😜🤣😂😉
 
das schwitzen an der stelle ist bei jeder 660 vorhanden. jede die ich gesehen hab
 
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