Trackdays, für mich zu Ende

HeinzS

Dauerposter....
Motorrad
Tuono V4 Factory / DP V4
Modelljahr
2025/2024
Normalerweise bin ich nicht der Typ der seine Gefühlswelt in einem Forum ausbreitet, aber vielleicht interessiert
es den ein oder anderen.
Warum will ich aufhören? Nun, ich war am Wochenende bei einem Trackday in Assen, alle Turns, bis auf den letzten,
gut gelaufen. Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Mehrere Streckenposten kamen gerannt und öffneten das Visier des anderen Fahrer, immer noch keine Reaktion.
Ich hatte mein Motorrad zwischenzeitlich aufgehoben und ein Streckenposten fragte mich , ob ich über den Rettungsweg
in's Fahrerlager fahren könnte. Der Schalthebel war verbogen, aber ich konnte im1. Gang in's Fahrerlager fahren.
Auf dem Weg dorthin kam mir eine Frau weinend entgegen, wie sich nachher herausstellte ,seine Partnerin.
Die Ambulance kam und nach einer Standzeit von ca 10min wurde der Fahrer abtransportiert.

Ich wurde darauf hingewiesen,dass ich zum durchchecken , auch zum Medical Centre gehen müsste. Dort traf ich
die Partnerin des anderen Fahrer wieder und einen Freund des Gestürzten. Mittlerweile war er ansprechbar und
es waren wohl nicht so schwere Verletzungen, wie mir der Veranstalter gestern mitteilte. Der Freund des Fahrer sagte,
sehr verständnisvoll, dass es eben ein Risiko sei auf der Rennstrecke zu fahren und das sei den meisten bewusst.

So, wie schon geschrieben , bin ich schon öfter gestürzt, aber es waren nie anderen Fahrer involviert, sondern die
Stürze wurden verursacht durch eigenes Unvermögen, Regen oder Öl auf der Strecke . Meine Gedanken das ich
involviert wäre, bei einem Unfall bei dem der andere Fahrer schwer verletzt würde , oder noch schlimmer, haben
mich nicht ruhen lassen!
Meine Entscheidung keine Trackdays mehr zu fahren, steht! An meiner Performance liegt es nicht, bei der erwähnten
Veranstaltung war ich von 225 Teilnehmern Nummer 26 von den Rundenzeiten. Allerdings spielt sicherlich mein Alter
bei der Entscheidung auch eine Rolle. Ich bin jetzt 73.

Ein weiterer Aspekt, mit dem ich mich beschäftigt habe ist die Haftung! Nach meiner Recherche besteht kein Versicherungs-
schutz auf der Rennstrecke! Dies war bis vor 2 Jahren anders, wenn es ein Training war und kein Rennen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit einer Rennfahrerversicherung, habe ich angefragt, hier gibt es eine Altersgrenze von
60 Jahren, da bin ich raus.

Wichtig !!Den Haftungsauschluss, den man immer unterschreiben muss, betrifft nur den Veranstalter!

Laut Rechtsprechung gibt es auf der Rennstrecke einen stille Übereinkunft des Haftungsausschluss, aber nur wenn es nicht
fahrlässig ist und man nicht ein unverhältnismässiges Risiko eingegangen ist. Hat der andere eine Topanwalt, kann es sehr
eng werden.
Diesem Risiko werde ich mich als Rentner nicht mehr aussetzen, da ich dann wahrscheinlich ruiniert wäre!

Ich werde zu meine Wurzel zurückkehren und bei Veranstaltungen wie z.B. von Vince und unserem Motorradclub ,mit dem Motorrad
anreisen und ein paar Runden drehen, mit 80% ! Glaubt mir, dass kann ich.
 
Normalerweise bin ich nicht der Typ der seine Gefühlswelt in einem Forum ausbreitet, aber vielleicht interessiert
es den ein oder anderen.
Warum will ich aufhören? Nun, ich war am Wochenende bei einem Trackday in Assen, alle Turns, bis auf den letzten,
gut gelaufen. Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Mehrere Streckenposten kamen gerannt und öffneten das Visier des anderen Fahrer, immer noch keine Reaktion.
Ich hatte mein Motorrad zwischenzeitlich aufgehoben und ein Streckenposten fragte mich , ob ich über den Rettungsweg
in's Fahrerlager fahren könnte. Der Schalthebel war verbogen, aber ich konnte im1. Gang in's Fahrerlager fahren.
Auf dem Weg dorthin kam mir eine Frau weinend entgegen, wie sich nachher herausstellte ,seine Partnerin.
Die Ambulance kam und nach einer Standzeit von ca 10min wurde der Fahrer abtransportiert.

Ich wurde darauf hingewiesen,dass ich zum durchchecken , auch zum Medical Centre gehen müsste. Dort traf ich
die Partnerin des anderen Fahrer wieder und einen Freund des Gestürzten. Mittlerweile war er ansprechbar und
es waren wohl nicht so schwere Verletzungen, wie mir der Veranstalter gestern mitteilte. Der Freund des Fahrer sagte,
sehr verständnisvoll, dass es eben ein Risiko sei auf der Rennstrecke zu fahren und das sei den meisten bewusst.

So, wie schon geschrieben , bin ich schon öfter gestürzt, aber es waren nie anderen Fahrer involviert, sondern die
Stürze wurden verursacht durch eigenes Unvermögen, Regen oder Öl auf der Strecke . Meine Gedanken das ich
involviert wäre, bei einem Unfall bei dem der andere Fahrer schwer verletzt würde , oder noch schlimmer, haben
mich nicht ruhen lassen!
Meine Entscheidung keine Trackdays mehr zu fahren, steht! An meiner Performance liegt es nicht, bei der erwähnten
Veranstaltung war ich von 225 Teilnehmern Nummer 26 von den Rundenzeiten. Allerdings spielt sicherlich mein Alter
bei der Entscheidung auch eine Rolle. Ich bin jetzt 73.

Ein weiterer Aspekt, mit dem ich mich beschäftigt habe ist die Haftung! Nach meiner Recherche besteht kein Versicherungs-
schutz auf der Rennstrecke! Dies war bis vor 2 Jahren anders, wenn es ein Training war und kein Rennen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit einer Rennfahrerversicherung, habe ich angefragt, hier gibt es eine Altersgrenze von
60 Jahren, da bin ich raus.

Wichtig !!Den Haftungsauschluss, den man immer unterschreiben muss, betrifft nur den Veranstalter!

Laut Rechtsprechung gibt es auf der Rennstrecke einen stille Übereinkunft des Haftungsausschluss, aber nur wenn es nicht
fahrlässig ist und man nicht ein unverhältnismässiges Risiko eingegangen ist. Hat der andere eine Topanwalt, kann es sehr
eng werden.
Diesem Risiko werde ich mich als Rentner nicht mehr aussetzen, da ich dann wahrscheinlich ruiniert wäre!

Ich werde zu meine Wurzel zurückkehren und bei Veranstaltungen wie z.B. von Vince und unserem Motorradclub ,mit dem Motorrad
anreisen und ein paar Runden drehen, mit 80% ! Glaubt mir, dass kann ich.
Sehr Gute Entscheidung 👍 🏁 🏍️ meinen größten Respekt wenn man es selber
merkt ( wäre bei dem ein oder anderen au wünschenswert) mit etwas aufzuhören 😘
 
Hallo Heinz
Erstmal tut es mir leid das so was passiert ist. Zum Glück ist es ja den Umständen entsprechend noch glimpflich ausgegangen.
Ich habe größten Respekt vor Dir und Deiner Entscheidung 👍. So wie ich Dich kennengelernt habe, war mein Eindruck, der eines sehr sicheren Fahrer auf der Rennstrecke. Dazu auch noch schnell 💪.
Ich hoffe wir sehen uns trotzdem noch in Assen bei Vince seiner Veranstaltung.
Viele Grüße auch von Melanie
Wolfgang
 
Hallo Heinz
Erstmal tut es mir leid das so was passiert ist. Zum Glück ist es ja den Umständen entsprechend noch glimpflich ausgegangen.
Ich habe größten Respekt vor Dir und Deiner Entscheidung 👍. So wie ich Dich kennengelernt habe, war mein Eindruck, der eines sehr sicheren Fahrer auf der Rennstrecke. Dazu auch noch schnell 💪.
Ich hoffe wir sehen uns trotzdem noch in Assen bei Vince seiner Veranstaltung.
Viele Grüße auch von Melanie
Wolfgang
Danke Wolfgang! Ganz sicher werden wir uns sehen! Werde dann mit der Tuono kommen!(y)
 
Das klingt für mich doch sehr vernünftig. Bin leider auch schon von nem 250kg Bike abgeräumt worden, weil sich der Fahrer verbremst hatte. Ein Muskel entlang der Wirbelsäule war dann ein komplettes Jahr verspannt, sodass ab und zu ein Quermuskel drübergeflutscht ist. Unangenehm.

Weiterhin viel Spaß auf der Straße und schau bloß, dass dich kein Smombie abräumt!
 
Normalerweise bin ich nicht der Typ der seine Gefühlswelt in einem Forum ausbreitet, aber vielleicht interessiert
es den ein oder anderen.
Warum will ich aufhören? Nun, ich war am Wochenende bei einem Trackday in Assen, alle Turns, bis auf den letzten,
gut gelaufen. Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Mehrere Streckenposten kamen gerannt und öffneten das Visier des anderen Fahrer, immer noch keine Reaktion.
Ich hatte mein Motorrad zwischenzeitlich aufgehoben und ein Streckenposten fragte mich , ob ich über den Rettungsweg
in's Fahrerlager fahren könnte. Der Schalthebel war verbogen, aber ich konnte im1. Gang in's Fahrerlager fahren.
Auf dem Weg dorthin kam mir eine Frau weinend entgegen, wie sich nachher herausstellte ,seine Partnerin.
Die Ambulance kam und nach einer Standzeit von ca 10min wurde der Fahrer abtransportiert.

Ich wurde darauf hingewiesen,dass ich zum durchchecken , auch zum Medical Centre gehen müsste. Dort traf ich
die Partnerin des anderen Fahrer wieder und einen Freund des Gestürzten. Mittlerweile war er ansprechbar und
es waren wohl nicht so schwere Verletzungen, wie mir der Veranstalter gestern mitteilte. Der Freund des Fahrer sagte,
sehr verständnisvoll, dass es eben ein Risiko sei auf der Rennstrecke zu fahren und das sei den meisten bewusst.

So, wie schon geschrieben , bin ich schon öfter gestürzt, aber es waren nie anderen Fahrer involviert, sondern die
Stürze wurden verursacht durch eigenes Unvermögen, Regen oder Öl auf der Strecke . Meine Gedanken das ich
involviert wäre, bei einem Unfall bei dem der andere Fahrer schwer verletzt würde , oder noch schlimmer, haben
mich nicht ruhen lassen!
Meine Entscheidung keine Trackdays mehr zu fahren, steht! An meiner Performance liegt es nicht, bei der erwähnten
Veranstaltung war ich von 225 Teilnehmern Nummer 26 von den Rundenzeiten. Allerdings spielt sicherlich mein Alter
bei der Entscheidung auch eine Rolle. Ich bin jetzt 73.

Ein weiterer Aspekt, mit dem ich mich beschäftigt habe ist die Haftung! Nach meiner Recherche besteht kein Versicherungs-
schutz auf der Rennstrecke! Dies war bis vor 2 Jahren anders, wenn es ein Training war und kein Rennen.
Nun gäbe es noch die Möglichkeit einer Rennfahrerversicherung, habe ich angefragt, hier gibt es eine Altersgrenze von
60 Jahren, da bin ich raus.

Wichtig !!Den Haftungsauschluss, den man immer unterschreiben muss, betrifft nur den Veranstalter!

Laut Rechtsprechung gibt es auf der Rennstrecke einen stille Übereinkunft des Haftungsausschluss, aber nur wenn es nicht
fahrlässig ist und man nicht ein unverhältnismässiges Risiko eingegangen ist. Hat der andere eine Topanwalt, kann es sehr
eng werden.
Diesem Risiko werde ich mich als Rentner nicht mehr aussetzen, da ich dann wahrscheinlich ruiniert wäre!

Ich werde zu meine Wurzel zurückkehren und bei Veranstaltungen wie z.B. von Vince und unserem Motorradclub ,mit dem Motorrad
anreisen und ein paar Runden drehen, mit 80% ! Glaubt mir, dass kann ich.
Das wars genau warum ich vor 10 Jahren aufgehört habe.
Zu deiner Entscheidung.....alles richtig gemacht.
Gruss Rolf
 
Ich bin jetzt mittlerweile auch 63 und habe für dieses Jahr noch nichts geplant und da ich über 25 Jahre auf der Rennstrecke war, habe ich eigentlich auch beschlossen, dass es jetzt eigentlich reichen sollte. Wenn man ehrlich ist, es ist auch letztendlich immer das gleiche.🤔 Ich hatte natürlich auch Anfangs diverse Stürze, seitdem ich bei meinem Veranstalter aber in der schnellsten Gruppe gefahren bin, hatte sich das erledigt, da die meisten dort wissen was sie tun. Da ich aber noch andere Hobbys habe und schon ziemlich lange Glück hatte, möchte ich eigentlich nichts mehr groß riskieren, da man danach mit Pech für länger ausfallen könnte. Leider habe ich auch schon sehr schwere Unfälle auf der Rennstrecke miterlebt, sogar mit Todesfolge und ob ich das weiter miterleben möchte, ich glaube nicht.🙈 Es ist ja mit passenden Reifen und so, auch nicht gerade günstig und leider fallen immer wieder Turns aus, weil die Leute sich überschätzen, oder warum auch immer mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren und das in der Regel in den langsameren Gruppen.
Jeder soll seinen Spaß haben, allerdings wenn man richtig am Hahn ziehen möchte, sollte man das besser schon auf der Rennstrecke machen.

Da ich beruflich mit 59 ausgestiegen bin und nicht mehr auf unsere Teststrecke in Ehra Lessien gekommen bin, habe ich mir das heizen im PKW mehr oder weniger auch abgewöhnt, es geht also.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin jetzt mittlerweile auch 63 und habe für dieses Jahr noch nichts geplant und da ich über 25 Jahre auf der Rennstrecke war, habe ich eigentlich auch beschlossen, dass es jetzt eigentlich reichen sollte. Wenn man ehrlich ist, es ist auch letztendlich immer das gleiche.🤔 Ich hatte natürlich auch Anfangs diverse Stürze, seitdem ich bei meinem Veranstalter aber in der schnellsten Gruppe gefahren bin, hatte sich das erledigt, da die meisten dort wissen was sie tun. Da ich aber noch andere Hobbys habe und schon ziemlich lange Glück hatte, möchte ich eigentlich nichts mehr groß riskieren, da man danach mit Pech für länger ausfallen könnte. Leider habe ich auch schon sehr schwere Unfälle auf der Rennstrecke miterlebt, sogar mit Todesfolge und ob ich das weiter miterleben möchte, ich glaube nicht.🙈 Es ist ja mit passenden Reifen und so, auch nicht gerade günstig und leider fallen immer wieder Turns aus, weil die Leute sich überschätzen, oder warum auch immer mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren und das in der Regel in den langsameren Gruppen.
Jeder soll seinen Spaß haben, allerdings wenn man richtig am Hahn ziehen möchte, sollte man das besser schon auf der Rennstrecke machen.

Da ich beruflich mit 59 ausgestiegen bin und nicht mehr auf unsere Teststrecke in Ehra Lessien gekommen bin, habe ich mir das heizen im PKW mehr oder weniger auch abgewöhnt, es geht also.
Wie schon geschrieben, sehe ich es auch so! Alles hat seine Zeit. Allerdings werde ich sicherlich noch 1-2 mal im Jahre auf der Rennstrecke
fahren, aber dann mit Motorrad anreisen und ein paar Runden drehen.
Im Grunde bin ich auf der Rennstrecke gefahren, weil ich gerne flotter fahre und das im normalen Straßenverkehr nicht möglich ist. So meine
Einschätzung, daran ändert auch eine "Hausstrecke" nichts! Zumindest bei mir.
 
Wie schon geschrieben, sehe ich es auch so! Alles hat seine Zeit. Allerdings werde ich sicherlich noch 1-2 mal im Jahre auf der Rennstrecke
fahren, aber dann mit Motorrad anreisen und ein paar Runden drehen.
Im Grunde bin ich auf der Rennstrecke gefahren, weil ich gerne flotter fahre und das im normalen Straßenverkehr nicht möglich ist. So meine
Einschätzung, daran ändert auch eine "Hausstrecke" nichts! Zumindest bei mir.
Ich habe damit mal angefangen, da mich Autos mit rauchenden Reifen schon fast gelangweilt haben. Dazu kam, ich hatte halt auch fast immer Kollegen, die regelmäßig auf der Rennstrecke mit dem Motorrad unterwegs waren und einige sind im Cup (vorwiegend Hafeneger) gefahren und einen Stuntfahrer (Meik Appel) von dem ich meine erste Tuono gekauft hatte. Heute sehe ich es so wie du, alles hat seine Zeit und die Basics verlernt man ja so schnell nicht.

Meine erste Tuono 👇1000042238.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
Im letzten Turn fahre ich raus und nach 300m in der Spitzkehre fährt mir einer vor's Vorderrad und da lag
ich dann. Bis da auch noch nicht tragisch! Da, wenn man wie ich, schon über 40Jahre auf der Rennstrecke fährt auch ab
und an hinfällt. Jetzt der Knackpunkt, mein Motorrad rutschte in das Motorrad des anderen Fahrers. Der Fahrer blieb
regungslos liegen, ich war geschockt, da ich nur ein Stück gerutscht war und nichts abbekommen hatte.
Hallo Heinz, sehr schade aber du musst dich gut bei der Entscheidung fühlen, das ist die Hauptsache.

Ich persönlich sehe das etwas anders. Dir fährt jemand vor das Vorderrad und ihr stürzt im Anschluss daran. Fahrfehler und kann passieren.
Mich hat vor genau 2 Jahren auch ein übermotivierter Cupfahrer in Oschersleben bei Turn 8 in den Kies gedrückt, also an einer Stelle, wo man einfach nur reinlaufen lässt, ohne zu bremsen. Ich lag dort auch gut in der schnellsten Gruppe und war nicht wirklich am trödeln. Ich hätte mich dabei auch heftig verletzen können, hatte aber Glück. Dem Risiko sind wir uns alle bewusst und auch wir können uns mal verschätzen.
Das man mit dem Haftungsverzicht nur den Veranstalter davon frei spricht sollte eigentlich bekannt sein, ebenso dass man nur mit einer speziellen Unfall-Versicherung (Erzielung von Höchstgeschwindigkeit, weil Zeitnahme) "geschützt" ist. Das mit dem Ausschluss aufgrund des Alters ist natürlich mies, ist aber leider heute vielfach üblich (z.B. auch Mietwagen). Ich persönlich habe sogar weder eine Berufsunfähigkeits- noch eine Unfallversicherung, weil ich die entweder nicht bekomme, oder sie sowieso nicht zahlen werden (Vorerkrankungen). Das Risiko gehe ich ein.
Aber:
Auf der Straße ist es aus meiner Sicht viel unberechenbarer und in den letzten Jahren ungleich gefährlicher geworden, deshalb fahr ich auch gerade dort nicht mehr.
Wie schnell hat man selber oder andere etwas übersehen, falsch eingeschätzt, oder trifft plötzlich auf andere Straßenbedingungen, Hirniis etc.
Ein Verkehrsteilnehmer, Mensch, Kind, Tier etc. kann einem ebenso mal ganz schnell vor dem Vorderrad landen und zum selben (tragischen) Ereignis führen.

Wir sehen uns in Assen, ich trinke gerne eine Cola mit dir, Lynn ist auch wieder dabei :giggle:
 
Ich persönlich habe schon Einiges im Straßenverkehr wie auch auf dem Kringel gesehen, ich halte das Risiko für ähnlich. Freilich spricht hier nur mein Bauchgefühl.

Da du ja trotzdem noch kringelst fühlt sich das für mich so an als wärst du momentan noch etwas geschockt. Mich persönlich würde es nicht überraschen, wenn du mittelfristig wieder voll durchstartest.
 
Hallo Heinz, sehr schade aber du musst dich gut bei der Entscheidung fühlen, das ist die Hauptsache.

Ich persönlich sehe das etwas anders. Dir fährt jemand vor das Vorderrad und ihr stürzt im Anschluss daran. Fahrfehler und kann passieren.
Mich hat vor genau 2 Jahren auch ein übermotivierter Cupfahrer in Oschersleben bei Turn 8 in den Kies gedrückt, also an einer Stelle, wo man einfach nur reinlaufen lässt, ohne zu bremsen. Ich lag dort auch gut in der schnellsten Gruppe und war nicht wirklich am trödeln. Ich hätte mich dabei auch heftig verletzen können, hatte aber Glück. Dem Risiko sind wir uns alle bewusst und auch wir können uns mal verschätzen.
Das man mit dem Haftungsverzicht nur den Veranstalter davon frei spricht sollte eigentlich bekannt sein, ebenso dass man nur mit einer speziellen Unfall-Versicherung (Erzielung von Höchstgeschwindigkeit, weil Zeitnahme) "geschützt" ist. Das mit dem Ausschluss aufgrund des Alters ist natürlich mies, ist aber leider heute vielfach üblich (z.B. auch Mietwagen). Ich persönlich habe sogar weder eine Berufsunfähigkeits- noch eine Unfallversicherung, weil ich die entweder nicht bekomme, oder sie sowieso nicht zahlen werden (Vorerkrankungen). Das Risiko gehe ich ein.
Aber:
Auf der Straße ist es aus meiner Sicht viel unberechenbarer und in den letzten Jahren ungleich gefährlicher geworden, deshalb fahr ich auch gerade dort nicht mehr.
Wie schnell hat man selber oder andere etwas übersehen, falsch eingeschätzt, oder trifft plötzlich auf andere Straßenbedingungen, Hirniis etc.
Ein Verkehrsteilnehmer, Mensch, Kind, Tier etc. kann einem ebenso mal ganz schnell vor dem Vorderrad landen und zum selben (tragischen) Ereignis führen.

Wir sehen uns in Assen, ich trinke gerne eine Cola mit dir, Lynn ist auch wieder dabei :giggle:
Kai, ich bin bis vor 10 Jahren auch eine lange Zeit nur Rennstrecke gefahren, da waren aus meiner Gegend auch immer 5-6 Jungs dabei.
Dann wurden es immer weniger Mitfahrer, aus unterschiedlichen Gründen, bis ich dann nur noch alleine unterwegs war. Alleine unterwegs
war auch blöd, mir fehlte die soziale Komponente, mir fehlten die Jungs die ich schon seit 20-30 Jahren kannte. Dann bin ich wieder mit einigen
Bekannten los auf der Straße. Für mich auch schön eben anders. Parallel bin ich weiter zu den Rennstrecken gefahren, nicht mehr 12-13 Tage im Jahr,
sondern nur noch 6-7 Tage im Jahr , für mich ok.
Natürlich lernt man im Fahrerlager auch nette Leute kennen, aber die wohnen nicht bei mir in der Nähe und ich sehe sie nur 1-2 Mal im Jahr.
Mit den Kumpels aus meiner Nähe , sitze ich auch ab und an im Biergarten usw.

Meine Entscheidung setzt sich aus den 3 Komponenten zusammen, Emotionen, Alter und Haftungsrisiko. Wenn es ein Veranstalter gäbe mit nur
5 Teilnehmern auf der Strecke , wäre ich wieder dabei :sneaky:

Aber wir sehen uns in Assen. Ich werde mal eine langsame Zeit angeben, mit Tuono anreisen und in einer langsamen Gruppe ein paar Runden
drehen! Nachher Spiegel wieder dran und ab nach Hause. So bin ich mal angefangen! Back to the roots!!:sneaky:😄
 
Kai, ich bin bis vor 10 Jahren auch eine lange Zeit nur Rennstrecke gefahren, da waren aus meiner Gegend auch immer 5-6 Jungs dabei.
Dann wurden es immer weniger Mitfahrer, aus unterschiedlichen Gründen, bis ich dann nur noch alleine unterwegs war. Alleine unterwegs
war auch blöd, mir fehlte die soziale Komponente, mir fehlten die Jungs die ich schon seit 20-30 Jahren kannte. Dann bin ich wieder mit einigen
Bekannten los auf der Straße. Für mich auch schön eben anders. Parallel bin ich weiter zu den Rennstrecken gefahren, nicht mehr 12-13 Tage im Jahr,
sondern nur noch 6-7 Tage im Jahr , für mich ok.
Natürlich lernt man im Fahrerlager auch nette Leute kennen, aber die wohnen nicht bei mir in der Nähe und ich sehe sie nur 1-2 Mal im Jahr.
Mit den Kumpels aus meiner Nähe , sitze ich auch ab und an im Biergarten usw.

Meine Entscheidung setzt sich aus den 3 Komponenten zusammen, Emotionen, Alter und Haftungsrisiko. Wenn es ein Veranstalter gäbe mit nur
5 Teilnehmern auf der Strecke , wäre ich wieder dabei :sneaky:

Aber wir sehen uns in Assen. Ich werde mal eine langsame Zeit angeben, mit Tuono anreisen und in einer langsamen Gruppe ein paar Runden
drehen! Nachher Spiegel wieder dran und ab nach Hause. So bin ich mal angefangen! Back to the roots!!:sneaky:😄
Hab letztes Jahr unerwarteterweise meine Racingstiefel wieder ausgepackt für ein Pitbikeevent. Im Turn waren vielleich 10 Leute und im Rennen jeweils nur 4. Wäre das für dich evtl eine Alternative? (Bei mir steht jetzt ein Pitbike vom damaligen VA im Abstellraum)
 
Hab letztes Jahr unerwarteterweise meine Racingstiefel wieder ausgepackt für ein Pitbikeevent. Im Turn waren vielleich 10 Leute und im Rennen jeweils nur 4. Wäre das für dich evtl eine Alternative? (Bei mir steht jetzt ein Pitbike vom damaligen VA im Abstellraum)
Ich sag mal so, im Winter würde ich Pitbike gerne mal ausprobieren.
 
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