Eure Autos...

Oh Mist? Darf ich fragen, für welches Fahrzeug und was die Ursache ist?
Das ist ein Audi A3. Ist zwar ein Plugin-Hybrid, aber rein elektrischer Betrieb möglich und hat wohl die gleichen Gefahren wie ein rein elektrisches Auto. Jedes Jahr ist ein kräftiger Aufschlag bei der Versicherung dazugekommen.

Zu der Auto Miete, das finde ich gar nicht mal sooo verkehrt. Das Kapital ist nicht gebunden und es gibt Anbieter mit Alles. Also Miete, Versicherung, Reifen, Service, … Nach Laufzeit wieder zurück und gut ist. Bissle Aufpassen muss man schon aufs Auto.
 
Zu der Auto Miete, das finde ich gar nicht mal sooo verkehrt. Das Kapital ist nicht gebunden und es gibt Anbieter mit Alles. Also Miete, Versicherung, Reifen, Service, … Nach Laufzeit wieder zurück und gut ist. Bissle Aufpassen muss man schon aufs Auto.
Korrekt, habe damit auch keinerlei Erfahrung. Werde mich mal einlesen...
 
Bedingt durch unsere zerstörungsfreie Prüfung bin ich auch ein wenig in diese Thematik involviert.
Es werden immer mehr Großbauteile gegossen, wie komplette Bodengruppen. Das ganze läuft unter dem Begriff Giga Casting.
Beispielsweise der Batterierahmen von E-Autos, welche als gesamte Bodengruppe fungiert. Das ist kein Blech, sondern Guss, der bei einer Beschädigung irreparabel ist. Darüber hinaus besteht bei diesem Bauteil noch die Gefahr, dass der Akku selbst beschädigt wird.
Ein Austausch dieser Bodengruppe ist quasi nicht möglich, woraus resultiert, dass ein kleines Aufsetzen auf so einem Betonpoller zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt.
Aktuell werden neben diesen Batterierahmen gesamte Heckteile gegossen, inklusive Radkästen. Diese werden fest verschweißt und sind nicht reparabel. Die kann man nicht mehr einfach mit einem Dozzer ziehen bei einem Auffahrunfall.
All das erhöht im Schadenfall massiv die Kosten. Daraus resultieren dann höhere Versicherungskosten.
 
Bedingt durch unsere zerstörungsfreie Prüfung bin ich auch ein wenig in diese Thematik involviert.
Es werden immer mehr Großbauteile gegossen, wie komplette Bodengruppen. Das ganze läuft unter dem Begriff Giga Casting.
Beispielsweise der Batterierahmen von E-Autos, welche als gesamte Bodengruppe fungiert. Das ist kein Blech, sondern Guss, der bei einer Beschädigung irreparabel ist. Darüber hinaus besteht bei diesem Bauteil noch die Gefahr, dass der Akku selbst beschädigt wird.
Ein Austausch dieser Bodengruppe ist quasi nicht möglich, woraus resultiert, dass ein kleines Aufsetzen auf so einem Betonpoller zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt.
Aktuell werden neben diesen Batterierahmen gesamte Heckteile gegossen, inklusive Radkästen. Diese werden fest verschweißt und sind nicht reparabel. Die kann man nicht mehr einfach mit einem Dozzer ziehen bei einem Auffahrunfall.
All das erhöht im Schadenfall massiv die Kosten. Daraus resultieren dann höhere Versicherungskosten.
Danke für die Info.
So viel zur Nachhaltigkeit...
 
Beispielsweise der Batterierahmen von E-Autos, welche als gesamte Bodengruppe fungiert. Das ist kein Blech, sondern Guss, der bei einer Beschädigung irreparabel ist. Darüber hinaus besteht bei diesem Bauteil noch die Gefahr, dass der Akku selbst beschädigt wird.
Ein Austausch dieser Bodengruppe ist quasi nicht möglich, woraus resultiert, dass ein kleines Aufsetzen auf so einem Betonpoller zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt.
Aktuell werden neben diesen Batterierahmen gesamte Heckteile gegossen, inklusive Radkästen. Diese werden fest verschweißt und sind nicht reparabel. Die kann man nicht mehr einfach mit einem Dozzer ziehen bei einem Auffahrunfall.
All das erhöht im Schadenfall massiv die Kosten. Daraus resultieren dann höhere Versicherungskosten.

Ich fürchte, die Frage ist rhetorisch, aber hat dieses völlig hirnverbrannte Vorgehen noch einen weiteren Nutzen, ausser billger zu sein?
 
Handhabung von einem verunfallten E-Fahrzeug ist auch nicht so einfach.

Ist jetzt auch schon wieder vier Jahre, dass ich raus bin, aber nach meinem Wissensstand musste so ein Hobel auch teilweise gesondert gelagert etc. werden! Also wenn eine entsprechende Fehlermeldung der Hochvoltbatterie angezeigt bzw. hinterlegt war, dann muss die Karre auf einen gesonderten Quarantäneplatz positioniert werden. Dann muss auch in regelmäßigen Abständen die Temperatur der Batterie überwacht werden und weitere Maßnahmen aufgrund der Brandgefahr.

Ich meine sogar, dass nicht zwingend jedes Unternehmen das Fzg. schleppen bzw. transportieren darf.
 
Das ist nicht nur wegen Billig-Billig so. Wenn ein E-Auto einen Anfahrschaden - welcher Art auch immer - hat, und auch nur der Verdacht besteht, dass die Batterie oder eine andere Hochvoltkomponente davon in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird der Gutachter das komplette Teil kaputt schreiben. Zu den teilweise enormen Kosten für die HV-Komponenten kommen horrende Stundensätze der Werkstätten, bedingt durch Sicherungsmaßnahmen, Freischalten und Schulungen für die Mechaniker und das drumherum (Stichwort HV-Beauftragter usw.)
Das ist übrigens - unabhängig vom E-Auto - bei einer Anhängekupplung schon länger das Gleiche. Beim Heckschaden schreibt der Gutachter praktisch immer die Anhängekupplung samt Träger mit auf, egal ob die davon wirklich betroffen ist oder nicht.
Schreibt der Gutachter die Teile als kaputt ins Gutachten, dann ist das halt so. Schreibt er sie nicht auf und befindet sie somit als in Ordnung, und das wäre nicht der Fall, muss er dafür den Kopf hin halten. Also wirds aufgeschrieben, sicher ist sicher.
Daher kommen die enormen Schadenssummen in den Gutachten, und die spiegeln sich in der Versicherungsprämie wieder.
 
Das ist nicht nur wegen Billig-Billig so. Wenn ein E-Auto einen Anfahrschaden - welcher Art auch immer - hat, und auch nur der Verdacht besteht, dass die Batterie oder eine andere Hochvoltkomponente davon in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird der Gutachter das komplette Teil kaputt schreiben. Zu den teilweise enormen Kosten für die HV-Komponenten kommen horrende Stundensätze der Werkstätten, bedingt durch Sicherungsmaßnahmen, Freischalten und Schulungen für die Mechaniker und das drumherum (Stichwort HV-Beauftragter usw.)
Das ist übrigens - unabhängig vom E-Auto - bei einer Anhängekupplung schon länger das Gleiche. Beim Heckschaden schreibt der Gutachter praktisch immer die Anhängekupplung samt Träger mit auf, egal ob die davon wirklich betroffen ist oder nicht.
Schreibt der Gutachter die Teile als kaputt ins Gutachten, dann ist das halt so. Schreibt er sie nicht auf und befindet sie somit als in Ordnung, und das wäre nicht der Fall, muss er dafür den Kopf hin halten. Also wirds aufgeschrieben, sicher ist sicher.
Daher kommen die enormen Schadenssummen in den Gutachten, und die spiegeln sich in der Versicherungsprämie wieder.
Das macht aus der Gutachter-Sicht Sinn, aber das erklärt net, warum man eine Heckgruppe als Gußteil anfertigt.

Ich verstehe das auch aus Sicht der passiven Sicherheit nicht. Die Stahlbleche (falls nicht eh alles aus Plastik ist) sind seit langem so konstruiert, dass sie eine spezifische Verformungsenergie aufnehmen. Das kann man bei einem Gussteil aber doch vergessen, oder nicht?
 
Vereinfacht die Produktion und senkt die Kosten. Keine Verschraubungen, keine Verschweißungen, keine Verklebungen. Geringere Logistikkosten.
 
Vereinfacht die Produktion und senkt die Kosten. Keine Verschraubungen, keine Verschweißungen, keine Verklebungen. Geringere Logistikkosten.
So ist es, günstig in der Herstellung und nach uns die Sintflut. Leider wird auf Reparaturfreundlichkeit kein großer Wert mehr gelegt, entscheidend ist nur noch die Gewinnmaximierung und ein Preis, der Kunden locken soll.
Was Versicherungskosten betrifft, ist diese Entwicklung natürlich Gift und hat auch herzlich wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Man muss allerdings fairerweise auch sagen, dass viele Elektroautos auch so viele Helferlein haben, dass es damit schon ziemlich schwer ist einen Unfall zu bauen, es sei denn man ist völlig blind oder kaum noch in der Lage ein Fahrzeug zu steuern.
Das Elektroautos keine realistische Chance haben mal zu einem Oldtimer zu werden, sollte auch jedem klar sein, aber die Chance haben moderne Verbrenner längst auch nicht mehr.
Ein Elektroauto kann man tatsächlich wie ein Smartphone betrachten, was zusätzlich den Vorteil hat, dass es einen von A nach B bringt und das mit den nötigen Voraussetzungen sogar recht günstig. Natürlich ist so ein Elektroauto theoretisch auch genauso schnell veraltet wie ein Smartphone und von daher macht eine ewige Haltbarkeit offensichtlich relativ wenig Sinn.
Wie weit und wie schnell sich das ganze Konzept Elektromobilität jetzt durchsetzt, hängt wohl auch stark von den Kraftstoffpreisen ab. Mein Diesel z.B. steht zur Zeit etwas mehr als sonst, da ich mit der Versteuerung von dem Kraftstoff nicht gezwungenermaßen zum Sponsor werden möchte. Zur Zeit ist halt alles etwas sehr wild, aber so wie es in der Welt derzeit läuft, braucht man nicht im Ansatz daran zu denken, mit einem Elektroauto die Umwelt zu retten, auch nicht mit einer Wärmepumpe. Was jetzt jeder selbst daraus macht, hängt in der Regel stark von den Möglichkeiten ab.
 
So ist es, günstig in der Herstellung und nach uns die Sintflut. Leider wird auf Reparaturfreundlichkeit kein großer Wert mehr gelegt, entscheidend ist nur noch die Gewinnmaximierung und ein Preis, der Kunden locken soll.
Was Versicherungskosten betrifft, ist diese Entwicklung natürlich Gift und hat auch herzlich wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Man muss allerdings fairerweise auch sagen, dass viele Elektroautos auch so viele Helferlein haben, dass es damit schon ziemlich schwer ist einen Unfall zu bauen, es sei denn man ist völlig blind oder kaum noch in der Lage ein Fahrzeug zu steuern.
Das Elektroautos keine realistische Chance haben mal zu einem Oldtimer zu werden, sollte auch jedem klar sein, aber die Chance haben moderne Verbrenner längst auch nicht mehr.
Ein Elektroauto kann man tatsächlich wie ein Smartphone betrachten, was zusätzlich den Vorteil hat, dass es einen von A nach B bringt und das mit den nötigen Voraussetzungen sogar recht günstig. Natürlich ist so ein Elektroauto theoretisch auch genauso schnell veraltet wie ein Smartphone und von daher macht eine ewige Haltbarkeit offensichtlich relativ wenig Sinn.
Wie weit und wie schnell sich das ganze Konzept Elektromobilität jetzt durchsetzt, hängt wohl auch stark von den Kraftstoffpreisen ab. Mein Diesel z.B. steht zur Zeit etwas mehr als sonst, da ich mit der Versteuerung von dem Kraftstoff nicht gezwungenermaßen zum Sponsor werden möchte. Zur Zeit ist halt alles etwas sehr wild, aber so wie es in der Welt derzeit läuft, braucht man nicht im Ansatz daran zu denken, mit einem Elektroauto die Umwelt zu retten, auch nicht mit einer Wärmepumpe. Was jetzt jeder selbst daraus macht, hängt in der Regel stark von den Möglichkeiten ab.
Es wird halt viel von umweltfreundlich und Nachhaltigkeit gesprochen und angepriesen, wer aber einmal kurz überlegt und seinen eigenen gesponserten Vorteil außer acht lässt,
Da bleibt nicht viel übrig von umweltfreundlich und nachhaltig.
 
Natürlich ist so ein Elektroauto theoretisch auch genauso schnell veraltet wie ein Smartphone und von daher macht eine ewige Haltbarkeit offensichtlich relativ wenig Sinn.
Mußte gerade in meinen alten Auto einiges investieren um die Kiste noch mal über den TÜV zu bekommen.
Wollte eigentlich dieses oder nächstes Jahr ein neues E-Auto kaufen, aber das hört sich ja alles nicht gerade gut an.
Ich kann mir nicht alle paar Jahre ein aktuelles Auto leisten, das sollte schon auch als E-Auto viele Jahre taugen, ist ja immer noch eine sehr hohe Investition.
Wenn man aber immer nur auf die nächste Generation wartet, wie früher beim PC :LOL: , dann wird man halt nie wechseln.
Bin momentan unschlüssig was das Richtige ist.:unsure:
 
Mußte gerade in meinen alten Auto einiges investieren um die Kiste noch mal über den TÜV zu bekommen.
Wollte eigentlich dieses oder nächstes Jahr ein neues E-Auto kaufen, aber das hört sich ja alles nicht gerade gut an.
Ich kann mir nicht alle paar Jahre ein aktuelles Auto leisten, das sollte schon auch als E-Auto viele Jahre taugen, ist ja immer noch eine sehr hohe Investition.
Wenn man aber immer nur auf die nächste Generation wartet, wie früher beim PC :LOL: , dann wird man halt nie wechseln.
Bin momentan unschlüssig was das Richtige ist.:unsure:
Nen alten W124 mit der 2.5 Maschine, hat H - Kennzeichen und fährt zur Not mit altem Frittenfett 😌
 
Mußte gerade in meinen alten Auto einiges investieren um die Kiste noch mal über den TÜV zu bekommen.
Wollte eigentlich dieses oder nächstes Jahr ein neues E-Auto kaufen, aber das hört sich ja alles nicht gerade gut an.
Ich kann mir nicht alle paar Jahre ein aktuelles Auto leisten, das sollte schon auch als E-Auto viele Jahre taugen, ist ja immer noch eine sehr hohe Investition.
Wenn man aber immer nur auf die nächste Generation wartet, wie früher beim PC :LOL: , dann wird man halt nie wechseln.
Bin momentan unschlüssig was das Richtige ist.:unsure:
Kia hat zbsp 7 Jahre Garantie…
 
Damit ihr mal seht, was Giga Cast bedeuten kann.
Und dann einfach mal überlegen, ob man das noch reparieren kann, sollte da eine Beschädigung stattgefunden haben.

 
E-Auto´s sind doch der komplette Schwachsinn. Der Antrieb an sich find ich schon gut, der Rest ist doch einfach nur Quatsch. 🤡 💩
Ich mein damit so Sachen wie Umweltschutz, Haltbarkeit Akku, Co2, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz, Reparierbarkeit etc...

Ich wünsche mir derzeit meinen alten Golf 4 wieder zurück. Ach was war das ein tolles Auto 🔥
 
Der Preisdruck aus China ist eben viel zu groß. Und wer deren Karren mal von unten gesehen hat, weiß woran bei denen gespart wird.
 
Kia hat zbsp 7 Jahre Garantie…

Die sind aber auch verdammt schnell rum und wie bei vielen an teure Inspektionen gekoppelt.😉 Wenn man bedenkt, dass der Akku (nach 8 Jahren) dann auch nur noch circa 70 Prozent Kapazität haben braucht.🤔

Da bleibt nicht viel übrig von umweltfreundlich und nachhaltig.
Leider ist das so und sollte sich die Elektromobilität irgendwann mal weltweit durchgesetzt haben, werden die Kriege nicht mehr wegen Erdöl und Gas ausgetragen, da gibt es dann andere Begehrlichkeiten, was ja jetzt schon teilweise ein Problem darstellt.

Ich persönlich bin ja ein Freund der Elektromobilität, da die Kisten einfach geil fahren. Ich fahre mindestens einmal die Woche circa 200 Kilometer hin und zurück zum Kitesurfen und da ich danach immer etwas kaputt bin, kommt mir das entspannte fahren im Elektroauto schon sehr entgegen. Aus meiner Sicht, sollte man bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein Elektroauto allerdings immer nur von 8 Jahren ausgehen und wenn er dann länger wirtschaftlich läuft, hat man Glück gehabt. So wie es läuft, werden die Büchsen auf jeden Fall den Markt ankurbeln, wie halt bei Smartphones auch.
Wer mit Gewalt die Umwelt retten möchte, fährt halt Fahrrad, allerdings ohne Elektroantrieb und verzichtet im Winter auf die Heizung und ernährt sich ausschließlich von lokalen Produkten. Wichtig wäre natürlich auch, auf alles zu verzichten was Server belastet.✌️
 
Motoplex
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