Konsequenzen von Fehlverhalten auf Trackdays

Das ist halt das Problem, wenn man Profis in nem Amateurevent mitfahren lässt. Die sind nicht so abgebrüht und erfahren, die erschrecken sich leichter und da müssen die Profis auch Rücksicht drauf nehmen.
Das ist unseren Jungs schon klar und sie gehen da auch kein Risiko ein.
Wäre ja auch blöd Moped und Knochen zu verbiegen und dann im nächsten Meisterschaftsrennen nicht fahren zu können.

Deswegen fahren wir auch gerne bei Bikepromotion. Grad im Winter oder bei ausgewählten Events haben die ne extra GRP für schnelle Lizenzfahrer.
Da siehst dann auch oft die Jungs aus WM, BSP, IDM, Road Racing etc. fahren.
 
Wie gesagt: Ich bin meist in den langsameren Gruppen unterwegs und gerade da sollte denke ich mit mehr Rücksicht und Luft gefahren werden. Je höher die Erfahrung und der Skill ist, desto enger kann es zugehen. Die Grundregeln sollten aber dennoch eingehalten werden sonst kann man sie auch abschaffen.
Auch richtig. manchmal bekommt man leider in „schnell“ keinen Platz mehr und muss dann ggf. ausweichen.
Problematisch ist dann, dass man in den langsameren Gruppen eine Zeit setzen muss, sofern es nicht möglich ist zu tauschen.
Da kann es schon mal eng werden. Ist nicht optimal, aber leider gelegentlich unumgänglich, aber eher die Ausnahme.

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bei roter Flagge auf dem Track einschläft….
Die Spezialisten liebe ich auch.
 
Ich finde die Diskussion hier super. Hatte vor zwei Wochen in AdR ein irres Erlebnis. Vor mir kommt einer aus der Box, zieht weit vor der Waldkurve die Bremse und macht zwei stoppies. War eng aber hat gereicht, das nichts passiert ist danach hat er die Zielflagge übersehen und ist ne weitere Runde gefahren. Für mich ideal, mopped aufgebockt und an der Ausfahrt auf Ihn gewartet. Der Kollege tat mir nach den zwei Minuten Monolog meines aufgebrauchten Ich's ehrlich leid. Er war mit der 2Takt Möhre mit falschen Düsen los, hatte dann auf den v2 gewechselt und ist mit kalten Reifen auf die Strecke weil er sauer auf sich selbst war, die Bremsverein sollte die Reifen auf Temperatur bringen. Er stand zwei Stellplätze neben mir und hatte nach 15 Minuten Einsicht, entschuldigte sich und fand es gut, das ich mich gegen sein Fehlverhalten ausgekotzt habe - Im Nachgang fand ich das absolut geil, das sich heute noch jemand selbst hinterfragt und einen Fehler eingesteht. Am selben event stach mir noch ein V4 Treiber so vors Vorderrad das ich die kurve nochmal aufmachen musste weil's sonst geknallt hätte - auf den Hinweis er hätte es doch auf der folgenden Geraden machen können hatte der Denkapparat dann funktioniert.

Im gesamten sind die Fahrer auf der Strecke aber leider immer egoistischer unterwegs, das kann ich nach 16 Jahren Rennstrecke denke ich gut beurteilen. Zudem helfe ich bei einem Veranstalter für Rennstreckentrainings aus und erschrecke mich immer mehr wie manche drauf sind - Es ist sicherlich der kleinste Teil der Fahrer aber doch steigt die Zahl an Egos immer mehr. Speziell weil ich mit der 600 fahre, kenne ich das problem mit 1000 Fahrern die sich diese schande nicht eingestehen können, das mit dem stoppies vor der Kurve musste ich in Brünn schon mehrfach im endurance rennen erleben weil der Kamerad auf der Gerade halt nicht warten wollte aber in den Kurven viel langsamer war.

Auch ich hab schon Fehler gemacht und Versuche mich immer im Nachgang zu entschuldigen, abgeräumt habe ich noch niemand und das soll auch so bleiben, dafür ziehe ich lieber nochmal zurück und Versuche es danach neu.

Mir geht's nicht mehr drum Pokale zu gewinnen sondern dem zu folgen was ich liebe, das Moped und mich an die Grenzen bringen, wäre schön wenn die Leute verstehen wurden, das es nur um die plastik Ananas geht und keiner mehr Weltmeister wird. Seit ich das verstanden habe ist die Durchfahrt durch die Boxengasse ein mittel zum Zweck geworden.

Für alle die auf die Veranstalter schimpfen - Da zahlt mittlerweile jeder Kunde der bezahlt. Überfüllte events sind sehr selten geworden, dafür die Kosten der Strecken stark gestiegen - Schlechte Mundpropaganda wird daher versucht zu vermeiden. In Härtefällen habe ich es aber schon live erlebt wie uneinsichtige Fahrer der Strecke verwiesen wurden
 
Habe bisher 2 x erlebt das jemand von der Strecke geschmissen wurde.
Der erste war in Zolder, zu laut, db killer rein dann durfte er wieder fahren, ein Turn später wieder ohne Killer erwischt, da musste er packen.
Verwarnungen werden oft unter 4 Augen gemacht, davon bekommt selten jemand was davon mit.
Was heißt gelbe/rote Flagge, leicht nicht stark vom Gas gehen und nicht Überholen, bei rot auch direkt raus fahren.
Wenn ich mir anschaue das welche bei den Flaggen schlagartig einen Bummelzug veranstalten, kann ich verstehen das sie überholt werden.
Streckenposten sehen vielleicht einen verstoß aber sehen sie auch immer die Startnummer?
Funkspruch: Der mit den schwarzen Helm und den bunten Kombi.
Hatte Veranstalter wo sich der Veranstalter Gedanken gemacht hat, wie man eine Veranstaltung so sicher wie möglich macht und dann Veranstalter die keine technische Abnahme mache und die Leute nach Anmeldung auf die Strecke lassen.

Wenn du Verantwortung von der Verursacher haben willst, wird das ein Rattenschwanz, der Veranstalter will dann Geld für den Rettungseinsatz, Lumpensammler usw.
Rennstrecke heißt, wenn alles zu Bruch geht hast du danach nichts mehr, Schuldfrage uninteressant in über 90% der Fälle.
 
Motoplex
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