ABS-Mode 3, nicht ungefährlich bei bergab.

Das stimmt so nicht Patrick....wenigstens bei den E4-Modellen nicht.

Auch ist die Bremse der BMW eine Macht gegenüber der Aprilia...vorausgesetzt Serienzustand

Bei dem aktuellen Modell ist das aber so.

Bei den Bremsen, muß man bei BMW unterscheiden, mit Schmiedefelgen und Brembo.....M-Packet....das ist alles etwas unterschiedlich.

Die "günstige", nicht Brembo Variante, ist etwas bissiger, aber nicht so stabil & hitzeresistent wie die Brembo.
 
Die standard Street Triple R 2013 Bremse von meiner Freundin find ich geiler.
 
Mit ner Tieferlegung um 35 mm gibt es die ABS 3-Probleme bei der E4 nicht. ;)
 
Sacht mal ihr süßen Mäuse, könnte man das Kurven-ABS (also Stufe 2) nicht für Trailbreaking zweckentfremden? Einfach mit konstantem Zug am Hebel bis zum Scheitelpunkt rein und das System den Bremsdruck sukzessive reduzieren lassen?
 
Einfach mit konstantem Zug am Hebel bis zum Scheitelpunkt rein und das System den Bremsdruck sukzessive reduzieren lassen?
Hast du mal sportlich mit aktiv arbeitendem ABS in eine Kurve hineingepresst und dabei bemerkt, wie das ABS arbeitet?
An, aus, an, aus, an.....
Beim Trailbreaking geht es um sukzessive Verringerung des Bremsdrucks, ein ABS arbeitet kurz vor dem Blockierpunkt.
Merkste selber, oder? ;)
 
Ist irgendjemand scharf darauf, auf der Landstraße bei 45 Grad Schräglage hart zu bremsen? Ich nicht. Ergo hab ich noch nie das ABS in Schräglage ausgelöst. Darum erstmal die Frage, wie das Kurven-ABS in Schräglage arbeitet: Stottert es herkömmlich selbst in tiefer Schräglage? Oder lässt er allgemein weniger Bremsdruck zu, so dass das Vorderrad weder stottert, noch blockiert, sondern im möglichen Rahmen des Kammschen Kreises verzögert?

Beim ersten Fall könnte man es trotzdem zum Üben des Trailbreakings verwenden, weil man so ein idiotensicheres Gefühl für den Grenzbereich entwickelt. Beim zweiten Fall könnte man das System komplett für einen arbeiten lassen. Merkst du selbst? 🙃
 
Fange doch einfach mal an. Bremse wie vorgesehen voll schon auf der Geraden, und dann lenke einfach stumpf ein und warte drauf, das mit dem ABS was vernünftiges passiert :D
Wobei man sich natürlich fragen muss, wenn du voll auf der Geraden anbremst wie es sich gehört, dann ist auch ABS schon an. Probier es aus
 
So sehr ich meine Tuono auch liebe, vertraue ich ihrer Elektronik nicht besonders 😂 aber ja klar, auf den Geraden hätte ich lieber Stufe 1.
 
Ich hab den Fahrzustand mal bei einem Saisonstarttraining mit dem ADAC und meiner Tuono (ABS Stufe 3) herbeigeführt. Auf einer riesigen Kreisbahn.
Das ABS greift genau so ein wie geradeaus. Die angepeilte "Linie" ist dahin. Es schüttelt kräftig im Lenker. Dabei locker bleiben funktioniert nicht im ersten Versuch.
Mit der Zeit weiß man was passiert. Das ist positiv und verhaut auch die Linie nicht mehr komplett. Wie gesagt alles auf einer Kreisbahn. Auf einer richtigen Straße mit wechselnden Bodenbelägen, Temperaturen, Gegenverkehr hätte ich da nicht den Schneid für.
Man wird ja aber auch ruhiger mit der Zeit.

Um herauszufinden was man einem guten Vorderrad abverlangen kann - und das ist erstaunlich viel- würde ich lieber mit dem Pitbike trainieren. Da ziehts dann 1500€ bei 30-40 kmh zu Boden. Tut idr viel weniger weh und übt viel mehr.
 
Sacht mal ihr süßen Mäuse, könnte man das Kurven-ABS (also Stufe 2) nicht für Trailbreaking zweckentfremden? Einfach mit konstantem Zug am Hebel bis zum Scheitelpunkt rein und das System den Bremsdruck sukzessive reduzieren lassen?
Damit das mit der Bremsdruck reduzierung durch das Schräglagenabhängige ABS klappt, müsstest du ja von der gerade Ausfahrt bis zum Scheitelpunkt voll auf der Bremse stehen, ich weiß nicht wie es bei dir ist aber mich würde selbst immernoch bei 15 grad schräglage das Hinterrad Kopf-über überholen
 
Genau, danke Dom, manche keulen sich halt auf sowas einen 🫦

Also zusammengefasst: Ja, man kann es nutzen. Treibt man es zu weit, greift das Kurven-ABS sehr eindringlich ein. Ist doch super um sich ranzutasten. Theoretisch. Hab ohnehin nicht vor mich in einer unkontrollierten Umgebung zu wie der Landstraße an physikalische Limits ranzutasten.
 
Wenn du noch den Driftmodus ins Moped programmierst, kannst du auch ganz geil quer aus der Kurve dann rausfahren.

Lass dir das von einem auf der Rennstrecke zeigen, der weiss wie das geht und wie man das lehrt und übt. Ich kann dir da einen Privatinstruktortag oder zwei mit Stefan Nebel bei Hafeneger empfehlen.

Eigentlich kommt das irgendwann von alleine. Aber wie man auf die Idee kommen kann das mit ABS zu üben, bzw. ABS so einzustellen, das dies funktionieren könnte, das lässt mich wieder am Verstand mancher Leute zweifeln. Sorry!!
 
Genau, danke Dom, manche keulen sich halt auf sowas einen
🫦


Also zusammengefasst: Ja, man kann es nutzen. Treibt man es zu weit, greift das Kurven-ABS sehr eindringlich ein. Ist doch super um sich ranzutasten. Theoretisch. Hab ohnehin nicht vor mich in einer unkontrollierten Umgebung zu wie der Landstraße an physikalische Limits ranzutasten.
Abgesehen vom teilweise unangemessenen Tonfall ist der Konsens doch eher, dass ABS in diesem Zusammenhang keinen Sinn macht.

Du bist im Trailbraking-Abschnitt der Kurve noch weit von ABS-Regelung entfernt, falls du nicht ein Halbgott bist, der solche Fragen eh nicht mehr stellen muss.

Trailbraking funktioniert nur mit Gefühl fürs Motorrad und Verständnis für die Physik dahinter. Das lernst du nicht mit elektronischen Helferlein, sondern durch rantasten, bist du irgendwann wirklich spürst, was das Vorderrad macht. Mit ABS merkst du gar nix mehr.
 
Motoplex
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