Minirecherche: Entwicklung des Ölverbrauchs bei E4/E5 Tuono V4

@desMo_ hat das Thema ja nun, mit beeindruckender Power, tiefer exploriert als jeder Proktologe es könnte.

Quasi der Heisenberg der Öle!

Haben wir das Universum der Öle jetzt abschließend vermessen? Ist alles was wir wussten, glaubten zu wissen, wissen konnten und noch wissen werden auf den Tisch gekommen.

War das die Mutter aller Ölfreds, oder gibt es noch schwarze Löcher um in dem Bild des Universums zu bleiben?

Frage für einen Freund! 😜😂🙏🏻😍
 
Wer natürlich ständige Kaltstarts und Stadtverkehr hat, statt langer Ausfahrten mit Feuer, bleibt besser beim 5W40 Werksvorschlag.
Ich würde bei einem auf der Straße gefahrenen Fahrzeug (es gibt sicher Ausnahmen) eher bei der empfohlenen Viskosität bleiben. Teilweise niedrige Drehzahlen und Laufen im Stand = weniger Öldruck.
Der höchste Verschleiß entsteht beim Start/Kaltlauf. Da hat dünneres Öl eher Vorzüge. Ich glaube auch nicht, dass bei dem 5W-40 der Schmierfilm bei höheren Temperaturen abreißt, wenn das Öl regelmäßig gewechselt wird.
Ein gewisser Ölverbrauch ist doch normal und stört doch nicht wirklich so sehr, dass man deswegen umsteigt. Ein Motor, der überhaupt kein Öl verbraucht ist auch nicht gesund (Stichwort Ölverdünnung).
Beim reinen Rennstreckenbetrieb kann man vielleicht schon eher davon abweichen, weil die Motoren/Öl über den Tag nie wirklich abkühlen und es im Verhältnis zum Fahrbetrieb sehr wenig Kaltstarts gibt.
Eine Ausnahme sehe ich bei Motoren mit sehr hoher Laufleistung, dort sind die Toleranzen größer geworden und da hilft etwas dickeres Öl unter Umständen, den Schmierfilm aufrecht zu erhalten.
Einen repräsentativen Vergleich wird man nicht hinbekommen, weil die gegebenen Parameter nie als Basis einer aussagekräftigen Analyse hergenommen werden können.
An 10W-50 habe ich auch schon gedacht, aber es bisher bleiben lassen. Mein Motor (reiner Rennstreckenbetrieb mit 5W-40) hat augenscheinlich weder übermäßigen Verschleiß, noch Ölverbrauch. Never Change an running System...
 
Wenn ich es richtig laufenlasse (was leider oft vorkommt), kletter ich auf fast 0,5L Öl auf 1.000 km hoch. Heißt ich prüfe nach jeder Tour (300-370 km) das Öl und kippe nach jeder zweiten Tour Öl nach. Jedes Mal heimkommen, warten, messen, evtl. nachkippen, messen, evtl. nachkippen. Wenn ich es vergesse, muss ich vor der Tour warmfahren, heim, Öl nachfüllen und kann danach erst die Tour starten. Es nervt mich schon, ständig ans Öl denken zu müssen. Sollte ich mit 10W50 runterkommen, wäre es eine Erleichterung.
 
Ich bilde mir ein, 2/3 entspricht ziemlich genau voll.
Aber diese Angabe ist ohne Gewähr.
Ich verfahre nach der Praxis, dass im Warmen der Füllstand zwischen Min und Max sein muss und genug einfach ausreichend ist.
 
und je näher ihr warm an max seid, desto mehr blow by über die KWGE, da haut ihr öl über die airbox durch, was auch den „Verbrauch“ erhöht darstellen kann,
die Mitte als Füllstand ist super✌️
 
Kleine Korrektur nach oben:

HA! ICH HAB IHN! ICH HAB IIIIIIHHHHNNN!!!!!
Den Kollegen, der fucking 4 Jahre in RSV4 und Tuono sogar 15W-50 statt 5W-40 fuhr!!!
Fuck youuuuuu und eure permanente Angst 🥳🥳🥳🥳🥳

5 Jahre sogar, nicht 4 und mind. 30.000 km. Editiere den Beitrag
 
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