Rennstreckentermine 2026

Bin gerade mit CR-Moto in Oschersleben.
Einer der wenigen Veranstalter die in Oschersleben nur 4 Gruppen fahren. Man ist das entspannt. Jeder Turn hat 20 Minuten.
Das Fahrerfeld ist nicht so schnell und so hat's mich mal wieder in Gruppe A gespült.
sei froh... in der Gurkengruppe geht's da recht abenteuerlich zu 🙈🙈🙈
 
Bin gerade mit CR-Moto in Oschersleben.
Einer der wenigen Veranstalter die in Oschersleben nur 4 Gruppen fahren. Man ist das entspannt. Jeder Turn hat 20 Minuten.
Das Fahrerfeld ist nicht so schnell und so hat's mich mal wieder in Gruppe A gespült.
Ist schon eine Weile her, dass ich mit CR-Moto in Oschersleben war, aber da waren meine Erfahrungen ähnlich.
Der Preis passt bei denen, insbesondere wenn es tief in den Osten geht.
Ich habe aber immer den Eindruck, dass die eher das kleine Sicherheitspaket haben und was von den 3-4 People da so an Unterstützung zu erwarten ist, wenn mal etwas richtig schiefgeht, daran mag ich nicht denken. Ist man mit mehreren Kumpels da, mag das vielleicht noch gehen.

Ich wünsche noch viel Spaß, bei mir ist für dieses Jahr Ende. Es ging endlich mal wieder eher nach vorne, statt nach hinten, bzw. stagnierte nicht mehr.
Da ich immer noch mit dem ganzen Mist für Rücktransport, Reparatur etc. beschäftigt bin, lasse ich es mal sein. Man muss es nicht herausfordern... ;)
 
So, das Event is rum. Aus meiner Sicht hätte es kaum besser sein können. Ich bin ja eher mit schlechter Laune hingefahren, weil ich OSL als sackteuer mit überfüllten Gruppen und noch dazu 5 Gruppen kenne.

Hier: 4 Gruppen, max.35 Teilnehmer pro Gruppe. Man hatte richtig Platz auf der Strecke. Allen den ich unterwegs begegnet bin, haben sich hervorragend benommen, keiner mit der Brechstange unterwegs. Wetter top. Kann man gar nix nörgeln.
 
So mal die detaillierte Zusammenfassung. Da das dieses Jahr eh nicht läuft, läuft es auch in OSL nicht. Aber das Ziel war ja nicht, das wieder gerade zu biegen, sondern Erkenntnisse zu sammeln, wo ich arbeiten muss.

Stellt sich raus, das ging ganz gut. Anders als in Most, scheinen Kurvenausgänge wohl doch wieder zu funktionieren. Zumindest konnte ich dort einigen 1000ern einheizen und auch einen eventuellen Rückstand aus den Geraden wieder reduzieren. Was auch zu funktionieren scheint, sind schnelle Kurven, bspw. Ende Start-Ziel. Triple-Links lief so mittel. Hat Luft nach oben, aber kann man dran arbeiten und es gibt eine Richtung.

Was nicht funktioniert hat: Turn 2, also die erste Rechts nach S/Z und die rechts nach der Triple-Links. In diesen Langgezogenen Ecken hab ich ultra-viel liegen lassen. Die Hasseröder hat im wesentlichen sinnvoll funktioniert, weil ich da V-Linie gefahren bin und einfach den Ausgang halbwegs gebacken gekriegt habe, aber auch da ist mehr Speed drin.

Für die Rechts nach dem Shell-S hab ich keinen Wohlfühlbremspunkt gefunden, auf dem man hätte aufbauen können. Bin ich praktisch immer Frei-Schnauze gefahren. Auch da ist viel liegen geblieben. Gibt ja Leute, die behaupten, dort müsste man gar nicht bremsen. So weit bin ich noch nicht.

Auch die Linie in die Rechts auf Start-Ziel fand ich sehr schwierig. Ich war da prinzipiell zu schnell innen. Die vorletzte Grid-Markierung mittig treffen war ein Ding der Unmöglichkeit, da war ich schon viel weiter innen. Entweder die Fahrwerks-Geometrie ist zu aggressiv oder ich fahr da zu langsam rein. Ich tippe auf zweiteres.

Man kriegt nicht alle Probleme auf einmal gelöst, also eins nach dem anderen. Nachdem ich an Tag 1 erstmal in die Krabbelgruppe absteigen durfte, wegen einem einzigen Platz im Ranking ahnte ich schon Schlimmes. Wurde es aber gar nicht. Wie erwähnt, man hatte echt viel Platz auf der Strecke und man konnte gut überholen. Also geht auch üben. Ich entschied mich erstmal am Kurveneingang zu arbeiten, wo sonst sollte Kurvenspeed herkommen. Erste Erkenntnis: Nach dem umlegen wird es Grütze. Sowohl Ende S/Z in die Rechts als auch aus der Triple-Links in die Rechts hinein hab ich viel zu viel Geschwindigkeit verloren. Hier liegt ordentlich Zeit. Kann man leider nicht viel mehr als üben. Ich kriege da das Feedback aus der R6 nicht in Vertrauen übersetzt. Ja, sie macht das, aber das fühlt sich alles sehr viel schneller und brutaler an, als es wirklich ist. Um da etwas mehr Stabilität reinzukriegen, hab ich dann mal vorne noch einen Klick Druckstufe geschlossen. Hat natürlich keine Wunder gewirkt, aber den gewünschten Effekt gebracht. Ich war einigermaßen überrascht, wie viel anders, sich das auch anfühlt. Deutlich "stumpfer", man könnte es auch schlechtes Ansprechen nennen, hat aber Einlenkpäzision und eben Bremsstabilität verbessert. Hat dazu geführt, dass ich auch wieder etwas mit den Bremspunkten spielen konnte. Die sind weit weg von gut, aber ich kann wieder damit arbeiten und bin nicht wie in Most viel zu ängstlich dabei. Zeitlich hat das alles nix geändert. Der Plan bleibt einfach üben. Mit der GSXR hab ich auch lange gebraucht um schneller zu werden.

Auch auffällig: Man kann die R6 in OSL überraschend schaltfaul fahren. 3. oder 4. Gang ist meistens egal und außer auf den Geraden ist nicht viel zu schalten. Mit Schaltautomat mag das anders aussehen, aber mich kostet schalten was, insofern kann Nichtschalten durchaus rundenzeitenneutral sein. Und ja, mit Kit-Ecu geht die Drehorgel auch bei 6000rpm brauchbar.

Fitness: Wenn ich meinen inneren Schweinehund überredet kriege, kaufen wir vielleicht ein Fahrrad. Ich hab brutal Muskelkater in den Oberschenkeln. Solche körperlichen Defizite hatte ich nach 3 Tagen Endurofahren nicht.

Instruktor: Werde ich wohl mal wieder mehr Geld reinwerfen müssen. Linie halte ich nur für ein Randproblem, aber ein dedizierter Vortuner, der einem zeigt was geht, hilft ungemein.

Für Leute, die schneller Essen können als Fahren kann ich dieses Utensil empfehlen: https://www.hornbach.de/p/tragbarer-holzkohlegrill-55-x-32-cm-stahl-schwarz/12546678/
Das kann was. Passt leider nicht sinnvoll in eine Eurobox, ist aber auch das einzige Manko.

Wenn ich mal Zeit hab, mach mal noch 'ne richtige Datenauswertung. Für OSL hab ich ja Referenzdaten von der Street Triple, mit der ich übrigens auch schneller war.
 
Andere Anekdoten. Am Abend des Montags taucht Nina Prinz im Fahrerlager auf. Stellt ihren Wohnwagen ab und ihren Trapo gegenüber. Am nächsten Vormittag steht da 'ne augenscheinlich Serienmäßige Kilo-Gixxer dazwischen. Im ersten Turn haut sie auf dem Eimer schonmal 'ne 1:32 raus und ist mit 0.3 Sekunden Rückstand auf Platz 2 der Zeitenliste. Am Nachmittag rückt sie das gerade und führt mit 1:32,1 die Zeitenliste an bis zum Endurance-Rennen. Im Endurance-Rennen hat es dann noch einer geschafft, eine 1:31 rauszuhauen. Das war der letzte Stand, den ich noch gesehen habe, keine Ahnung wie der Battle am Ende ausgegangen ist. Aber dieses "Ich pack da mal meine 3 Sachen (Helm, Kombi, Motorrad) aus und brenne mal eben 1:32 hin, war schon geil. Keine Raketentechnik, keine Mechaniker, kein Geschraube. Abgeklebte Scheinwerfer, 'ne Serienverkleidung, deren Farbwahl nicht meins wäre und ab dafür.
 
Eine Schattenseite hab ich übrigens doch gefunden. Die ist aber imho klar dem Betreiber der Strecke anzulasten. Die Tage davor gab es wohl irgendein Volksfest im Fahrerlager. Natürlich war da weder vollständig abgebaut noch sauber gemacht. Das nicht abgebaut ist, fand ich nicht schlimm, Platz war genug. Aber das Glasscherben, Schrauben und anderes Gedöns überall rumliegt vor so einem Event schon.

Auch hat sich der Eigentümer seit meinem letzten Besuch in Unkosten gestürzt und neue Sanitärcontainer angeschafft. Hurra, wir sind auf dem Niveau von Groß Dölln angelangt. Geduscht hat er selber da drin aber nicht. Wer bitte befestigt eine Duschbrause auf maximal 1,70m Höhe. Ein paar mehr Kleiderhaken oder Ablagen hätten dem ganzen Konstrukt auch gut getan. Aber es war zufriedenstellend sauber, keine Vögel nisteten drin und es funktionierte alles.
 
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Was nicht funktioniert hat: Turn 2, also die erste Rechts nach S/Z und die rechts nach der Triple-Links.

Für die Rechts nach dem Shell-S hab ich keinen Wohlfühlbremspunkt gefunden, auf dem man hätte aufbauen können. Bin ich praktisch immer Frei-Schnauze gefahren. Auch da ist viel liegen geblieben. Gibt ja Leute, die behaupten, dort müsste man gar nicht bremsen. So weit bin ich noch nicht.

Auch die Linie in die Rechts auf Start-Ziel fand ich sehr schwierig. Ich war da prinzipiell zu schnell innen. Die vorletzte Grid-Markierung mittig treffen war ein Ding der Unmöglichkeit, da war ich schon viel weiter innen. Entweder die Fahrwerks-Geometrie ist zu aggressiv oder ich fahr da zu langsam rein. Ich tippe auf zweiteres.

Auch auffällig: Man kann die R6 in OSL überraschend schaltfaul fahren. 3. oder 4. Gang ist meistens egal und außer auf den Geraden ist nicht viel zu schalten. Mit Schaltautomat mag das anders aussehen, aber mich kostet schalten was, insofern kann Nichtschalten durchaus rundenzeitenneutral sein. Und ja, mit Kit-Ecu geht die Drehorgel auch bei 6000rpm brauchbar.
Ich bin auch weit weg von wirklich schnell, aber in der Regel einigermaßen gut dabei.
In die erste Rechts nach S/Z musst du richtig reinlaufen lassen. So massiv bremsen muss man nach S/Z nicht. Anbremsen, rein und so richtig verzögern erst auf dem kurzen geraden Stück zwischen der Links und der Rechts in Richtung Curb.

Bei der Rechts nach dem Shell-S muss man tatsächlich nicht wirklich bremsen. Da habe ich den Finger zwar leicht am Hebel, aber das dient eher der inneren Beruhigung. Den Speed musst du zwingend mitnehmen, noch mal kurz Gas geben und spät Einlenken, sonst bist du wie du feststellst in der letzten Rechts viel zu langsam und auch zu früh am Curb. Ab da dann wieder richtig Gas, so dass du bis aufs oder zumindest an das Bunte links außen Eingang S/Z kommst.

3., oder 4. Gang egal passt nicht. Höchstens für jemanden, der sehr schnell und rund fährt. Selbst mit meinem etwas kürzer übersetzten Donnerbolzen mache ich da viel im 3. und nehme dann nur auf den kurzen geraden Stücken noch mal den 4.

So daneben kann dein Fahrwerkssetup eigentlich gar nicht sein, du musst das Ding einfach mal ordentlich drehen laufen lassen... 😅
Ich weiß, leichter gesagt, als getan, aber gerade für OSL gibt es doch so viele gute Onboards, die man sich mal anschauen kann.

Linie ist in OSL extrem wichtig. Ich war früher häufiger dort, dieses Jahr überhaupt nicht und letztes Jahr 1x bei schlechtem Wetter, im Jahr davor wurde ich dort zu Saisonanfang gleich übel abgeschossen, aber es wird wohl auch für mich mal wieder Zeit.
 
3., oder 4. Gang egal passt nicht. Höchstens für jemanden, der sehr schnell und rund fährt. Selbst mit meinem etwas kürzer übersetzten Donnerbolzen mache ich da viel im 3. und nehme dann nur auf den kurzen geraden Stücken noch mal den 4.
Mal ab von den Geraden, wo auch mal 5. und 6. drin ist. 4. Gang zwingend ist mal kurz vor der Hasseröder. Die Hasseröder selbst geht dann im 3. oder 4. Die Triple ist im 4 (wenn man schnell ist, könnte auch 5. gehen, da müsste man aber mehr aus der Hasseröder mitnehmen). Danach 3. bis Gegengerade. Ab Ende Gegengerade geht wieder bis Eingang S/Z alles ohne Schalten im 3. oder 4. Gang nur die Eingangskurve auf S/Z ist zwingend im 3. zu fahren. Ich muss da echt nicht viel schalten, nur drehen.
 
Andere Anekdoten. Am Abend des Montags taucht Nina Prinz im Fahrerlager auf. Stellt ihren Wohnwagen ab und ihren Trapo gegenüber. Am nächsten Vormittag steht da 'ne augenscheinlich Serienmäßige Kilo-Gixxer dazwischen. Im ersten Turn haut sie auf dem Eimer schonmal 'ne 1:32 raus und ist mit 0.3 Sekunden Rückstand auf Platz 2 der Zeitenliste. Am Nachmittag rückt sie das gerade und führt mit 1:32,1 die Zeitenliste an bis zum Endurance-Rennen. Im Endurance-Rennen hat es dann noch einer geschafft, eine 1:31 rauszuhauen. Das war der letzte Stand, den ich noch gesehen habe, keine Ahnung wie der Battle am Ende ausgegangen ist. Aber dieses "Ich pack da mal meine 3 Sachen (Helm, Kombi, Motorrad) aus und brenne mal eben 1:32 hin, war schon geil. Keine Raketentechnik, keine Mechaniker, kein Geschraube. Abgeklebte Scheinwerfer, 'ne Serienverkleidung, deren Farbwahl nicht meins wäre und ab dafür.

sowas hab ich Anno dazumal auch in Most erleben dürfen.... da ist Jonas Folger mit ner Serien1000er BMW (mit)gefahren... den hat man noch Mittag aus der schnellsten Gruppe und der Zeitmessung(unter Pseudonym ) genommen und der fuhr dann alleine in der Pause.... gemütliche 1.36...37 ... den sah man immer schon zeitig weil das Licht an der Karre dran war und nicht mal abgeklebt ... wenn der im Slide die Links am Imbiss vorbeikam hat sich keiner für die blonde busty MILF- Bedienung mehr interessiert.... und mir ist fast der Schokoriegel in die Pasta gefallen...
ähnlich mit Florian Alt (wars glaube ich) der ist beim Sprintrennen fast ne Runde später gestartet um dann paar freie Runden zu haben auch 1.35 oder so

da merkst dann das die einen fahren und die anderen machen was anderes auch mit ner 1000er aber eben irgendwas ganz anderes 🧘🧘🧘
 
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