Als ich das letzte mal aus einer Kurve rausgedriftet bin, tat das im Schritt arg weh. Ich bin zum Luftholen erstmal durch die Boxengasse gerollt.
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Also zusammengefasst: Ja, man kann es nutzen. Treibt man es zu weit, greift das Kurven-ABS sehr eindringlich ein. Ist doch super um sich ranzutasten. Theoretisch. Hab ohnehin nicht vor mich in einer unkontrollierten Umgebung zu wie der Landstraße an physikalische Limits ranzutasten.
Bist du wieder heimlich am Trinken?Ich verstehe die Fragestellung nicht:
Auf der Landstraße gewinne ich keinen Pokal. Ich schätze, bis hier sind wir uns einig.
Wenn ich auf eine Kurve zufahre, die scheinbar weniger Geschwindigkeit zulässt, als ich gerade fahre, dann muss ich Gegenmaßnahmen einleiten.
Ich schätze auch da sind wir noch auf gleicher Linie.
Natürlich ist die Handlung dann abhängig von der aktuellen Situation. Es stellen sich die Fragen, ob es überhaupt wichtig ist, dass irgendwer meine Heldentat sieht, ich wichtige Meter gewinnen muss, weil ich mit meinen 175PS ja rund 40 weniger als eine aktuelle M habe, oder ob es irgendwelche Gründe gibt, dass ich die Tour überleben sollte. Also eigentlich trivial.
Ich gebe ja zu, ich bin eher der Surfer. Mein persönlicher Benefit liegt darin, mit der gleichen Geschwindigkeit in die Kurve zu gehen, wie ich wieder rauskomme. Total einfach, wenn man langsam fährt, ein wenig anspruchsvoller, wenn man spätestens im Scheitelpunkt die persönlich maximale Schräglage zu erreichen wünscht. Wie oft hab ich meine eigene Feigheit gescholten, weil genau die passende Eingangsgeschwindigkeit nicht gegeben war.
Vermutlich ist deshalb das Konzept Rennstrecke nichts für mich. Ich kullere lieber um die Ecken, als dass ich mir Kanten in den Reifen bremse, nur um den imaginären Gegner, den ich ohnehin schon lange hätte vorbeiziehen lassen hätte sollen oder der mir seit zig Kilometern eh nicht mehr hinterherkommt, in irgendeiner Weise zu beeindrucken.
Langer Rede, wenig Sinn: Warum sag ich Tourenschwuchtel überhaupt was zu der Frage?
Ne, das war ganz öffentlich.Bist du wieder heimlich am Trinken?![]()
Ja, es stottert, das macht jedes ABS so. Es greift nämlich dann ein, wenn der Blockierpunkt erreicht ist, löst und der anstehende Bremsdruck je nach Hebelweg wird erneut zugelassen, bis der Blockierpunkt wieder erreicht ist usw.Stottert es herkömmlich selbst in tiefer Schräglage? Oder lässt er allgemein weniger Bremsdruck zu, so dass das Vorderrad weder stottert, noch blockiert, sondern im möglichen Rahmen des Kammschen Kreises verzögert?
Beim ersten Fall könnte man es trotzdem zum Üben des Trailbreakings verwenden, weil man so ein idiotensicheres Gefühl für den Grenzbereich entwickelt. Beim zweiten Fall könnte man das System komplett für einen arbeiten lassen. Merkst du selbst?![]()
Ich habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Selbst 10 Jahre alte Reifen haben deutlich mehr Grip, als man auch als sportlicher Fahrer auf der Landstraße nutzt. Daher finde ich Diskussionen über vermeindlichen Gripmangel bei aktuellen Reifen lächerlich.Mir fällt noch ein: Hab mir an dem Tag mal das Auslegermotorrad (glaub das war ne alte SV 650) geschnappt, bin auf die nasse Piste und hab in Schräglage so oft hart beschleunigt und gebremst, bis ich rumgeschleudert bin. Und schon mit den damaligen Reifen war dafür deutlich mehr Gas und Bremse nötig, als einem lieb ist.
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Um herauszufinden was man einem guten Vorderrad abverlangen kann - und das ist erstaunlich viel- würde ich lieber mit dem Pitbike trainieren. Da ziehts dann 1500€ bei 30-40 kmh zu Boden. Tut idr viel weniger weh und übt viel mehr.