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Der "Kollege" aus dem Breisgau hätte doch eigentlich Zeit, kannst Du den nicht motivieren ? ? ?Die Putzfetischisten sind aber auch nicht mehr anzutreffen, wenn es sich Mal lohnt
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Ziemlich „Hals-über-Kopf“ fotografiert…..Die Putzfetischisten sind aber auch nicht mehr anzutreffen, wenn es sich Mal lohnt
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Hut ab und meinen vollen Respekt mit dem ganzen T5 Ärger noch so fokusiert dabei zu bleiben und dann noch wirklich gute Zeiten rauszufahren wie ich finde. TopDonnerstag Morgen 8 Uhr Abreise aus Hamburg bei bestem Wetter nach Brünn.
Die Autobahn war relativ leer und ich kam gut voran. Den Stau in Berlin habe ich umfahren, voll wurde es erst wieder bei Prag und kurz danach, weil sich 3-4 Autos auf der Autobahn miteinander verkeilt hatten.
100km vor dem Ziel schepperte es vorne, der Antrieb des T5 verabschiedete sich am Berg auf Schlag. Ich konnte mich gerade noch in eine Nothaltebucht hinter einen LKW retten. Es war nichts zu sehen, aber es ging kaum noch etwas.
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Nach einigen Telefonaten rumpelte ich mit knirschendem Getriebe noch über die Kuppe auf einen Autobahnparkplatz. Die Kumpels hinter mir nahmen dann schon einmal den Anhänger und den wichtigsten Stuff mit.
Irgendwie gelang es mir dann bis in den 4. Gang zu gelangen und ich konnte mit 80km/h und unangenehmen Geräuschen weiterfahren.
Ca. 35 km vor dem Ziel war dann aber Ende, das Getriebe war mehr, oder weniger blockiert und es gab keinen Vortrieb mehr.
Der gute Fabian machte sich dann mit Abschleppseil und seinem A6 aus BRNO auf den Weg zu mir.
Es gelang uns dann nach mehreren Versuchen so etwas wie einen Leerlauf einzulegen und so wurde ich mit dauerhaft getretener Kupplung bis an die Rennstrecke geschleppt.
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Nachdem alles ausgeladen und aufgebaut war, legte ich mich erst einmal schlafen. Ich war genervt, aber gleichzeitig froh über die Hilfe und wenigstens angekommen zu sein.
Es war mein erstes Mal Brünn und so startete ich Freitagmorgens in Gruppe C/ Grün und hängte mich an die Kumpels, um mir einen Überblick über den Streckenverlauf machen zu können. Nach etwa 2-3 Runden konnte ich dann schon einmal überholen und langsam den Speed etwas erhöhen Ich landete dann bei 2.22. Leider war es mit bis zu 60 Fahrern pro Gruppe sehr voll und die Fahrweise und Linien der Fahrer waren mehr, als abenteuerlich.
Nach dem ersten Turn kontaktierte ich dann die Allianz wegen des Schutzbriefes und wir einigten uns auf einen Abschlepper und Mietwagen für den Montagmorgen. Verbindliche Aussagen bekam ich aber noch nicht und man würde mich zurückrufen.
Im Laufe des Vormittags konnte ich dann trotz des dichten Verkehrs bereits eine 2:19 herausfahren und mir einen Platz in B/ gelb sichern. Ab da lief es dann entspannter. Am Ende Tag 1 landete ich dann bei einer 2:18 hoch und war erst einmal zufrieden mit dem ersten Tag.
Samstag Vormittag, Tag der Endurance. Den ersten Turn ließ ich ausfallen, es gab in der Nacht ein heftiges Unwetter mit Starkregen und die Strecke war noch nicht ausreichend abgetrocknet für Slicks.
2. Turn, ich war obwohl das erste Mal hier bereits der Schnellste aus unserem Team und nahm den Teamtransponder mit.
Der V02 Medium war leider nach Most und 1 Tag Brünn schon ziemlich am Ende und hatte keine vernünftige Traktion mehr. Der MS2 am Vorderrrad passte gut. Ich wechselte dann hinten auf einen leicht angefahrenen Dunlop MS2 Moto 2 Big Size und so konnte ich uns eine 2:18 tief sichern. Somit waren wir in der Fun- Klasse mit unserer Qualy- Zeit auf Platz 1.
So richtig kam ich mit dem Hinterreifen aber noch nicht klar. Das Ding schob zwar wie blöd, schmierte mir aber regelmäßig beim Angasen aus dem Kurvenscheitel weg. Ich erhöhte die ATC also von 3 auf 4, kam aber aufgrund des höheren Abrollumfanges nicht so richtig aus dem Quark. So langsam fand ich aber heraus, dass dem Reifen mein digitaler Fahrstil nicht gefiel. Man muss dem Teil ab dem Scheitel kurz etwas Zeit geben, das Gas progressiv anlegen, bis er sich gesetzt hat und dann erst Schub geben.
Für den nächsten Einsatz mit den Big Size, von denen ich noch einige liegen habe werde ich also hinten von 43 auf 44 Zähne wechseln müssen.
Unser Starter mit der 1290 Superduke fuhr solide Zeiten und nach ca. 45 min. Übernahm ich den 2. Stint. In Runde 13 stand dann bei mir bereits eine 2:17 tief an und die Zeiten waren, soweit ich einigermaßen freie Fahrt hatte sehr konstant bei 2:17-2:19. damit waren wir dann bereits auf Platz 1. Genau zu dem Zeitpunkt, als meine Reserve aufleuchtete, kam es zu einer Safety-Car Phase.
Es hatte ordentlich gescheppert und wir mussten uns in der Boxengasse aufstellen. Ich war letzter in der Schlange und es dauerte so lange, dass unsere Reifen bereits besorgniserregend abgekühlt waren. Nach der Einführungsrunde hinter dem Safetycar fuhr ich sofort raus und Fahrer Nr. 3 übernahm. Es passte also alles hervorragend, aber unser Vorsprung schmolz langsam dahin.
Zum Ende legte ich dann noch einmal für gute 20 min. einen Sprint nach und wir konnten uns wieder etwas absetzten.
Wir landeten auf Platz 1, konnten uns in der Gesamtwertung aber nur den 2. Platz sichern, das Vorjahres-Gwinnerteam war nicht mehr einzuholen.
Am Sonntag Vormittag konnte ich mich dann noch auf 2:16 steigern und 2:17-2:18 gingen relativ konstant, wenn ich wenig überholen musste.
Das Sprintrennen ließ ich aus, ich wollte nichts mehr riskieren und mein Kumpel nahm meinen Anhänger und alles, was ich nicht mehr brauchte schon einmal mit.
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Jetzt hatte ich Kaffee und Frühstück und warte auf den Abschleppdienst und dem Mietwagen für die Heimreise.
Irgendwie muss ich versuchen, den T5 für die Reparatur nach Deutschland zu bekommen, damit die mir hier nicht die Kohle aus der Tasche ziehen…
Donnerstag Morgen 8 Uhr Abreise aus Hamburg bei bestem Wetter nach Brünn.
Die Autobahn war relativ leer und ich kam gut voran. Den Stau in Berlin habe ich umfahren, voll wurde es erst wieder bei Prag und kurz danach, weil sich 3-4 Autos auf der Autobahn miteinander verkeilt hatten.
100km vor dem Ziel schepperte es vorne, der Antrieb des T5 verabschiedete sich am Berg auf Schlag. Ich konnte mich gerade noch in eine Nothaltebucht hinter einen LKW retten. Es war nichts zu sehen, aber es ging kaum noch etwas.
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Nach einigen Telefonaten rumpelte ich mit knirschendem Getriebe noch über die Kuppe auf einen Autobahnparkplatz. Die Kumpels hinter mir nahmen dann schon einmal den Anhänger und den wichtigsten Stuff mit.
Irgendwie gelang es mir dann bis in den 4. Gang zu gelangen und ich konnte mit 80km/h und unangenehmen Geräuschen weiterfahren.
Ca. 35 km vor dem Ziel war dann aber Ende, das Getriebe war mehr, oder weniger blockiert und es gab keinen Vortrieb mehr.
Der gute Fabian machte sich dann mit Abschleppseil und seinem A6 aus BRNO auf den Weg zu mir.
Es gelang uns dann nach mehreren Versuchen so etwas wie einen Leerlauf einzulegen und so wurde ich mit dauerhaft getretener Kupplung bis an die Rennstrecke geschleppt.
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Nachdem alles ausgeladen und aufgebaut war, legte ich mich erst einmal schlafen. Ich war genervt, aber gleichzeitig froh über die Hilfe und wenigstens angekommen zu sein.
Es war mein erstes Mal Brünn und so startete ich Freitagmorgens in Gruppe C/ Grün und hängte mich an die Kumpels, um mir einen Überblick über den Streckenverlauf machen zu können. Nach etwa 2-3 Runden konnte ich dann schon einmal überholen und langsam den Speed etwas erhöhen Ich landete dann bei 2.22. Leider war es mit bis zu 60 Fahrern pro Gruppe sehr voll und die Fahrweise und Linien der Fahrer waren mehr, als abenteuerlich.
Nach dem ersten Turn kontaktierte ich dann die Allianz wegen des Schutzbriefes und wir einigten uns auf einen Abschlepper und Mietwagen für den Montagmorgen. Verbindliche Aussagen bekam ich aber noch nicht und man würde mich zurückrufen.
Im Laufe des Vormittags konnte ich dann trotz des dichten Verkehrs bereits eine 2:19 herausfahren und mir einen Platz in B/ gelb sichern. Ab da lief es dann entspannter. Am Ende Tag 1 landete ich dann bei einer 2:18 hoch und war erst einmal zufrieden mit dem ersten Tag.
Samstag Vormittag, Tag der Endurance. Den ersten Turn ließ ich ausfallen, es gab in der Nacht ein heftiges Unwetter mit Starkregen und die Strecke war noch nicht ausreichend abgetrocknet für Slicks.
2. Turn, ich war obwohl das erste Mal hier bereits der Schnellste aus unserem Team und nahm den Teamtransponder mit.
Der V02 Medium war leider nach Most und 1 Tag Brünn schon ziemlich am Ende und hatte keine vernünftige Traktion mehr. Der MS2 am Vorderrrad passte gut. Ich wechselte dann hinten auf einen leicht angefahrenen Dunlop MS2 Moto 2 Big Size und so konnte ich uns eine 2:18 tief sichern. Somit waren wir in der Fun- Klasse mit unserer Qualy- Zeit auf Platz 1.
So richtig kam ich mit dem Hinterreifen aber noch nicht klar. Das Ding schob zwar wie blöd, schmierte mir aber regelmäßig beim Angasen aus dem Kurvenscheitel weg. Ich erhöhte die ATC also von 3 auf 4, kam aber aufgrund des höheren Abrollumfanges nicht so richtig aus dem Quark. So langsam fand ich aber heraus, dass dem Reifen mein digitaler Fahrstil nicht gefiel. Man muss dem Teil ab dem Scheitel kurz etwas Zeit geben, das Gas progressiv anlegen, bis er sich gesetzt hat und dann erst Schub geben.
Für den nächsten Einsatz mit den Big Size, von denen ich noch einige liegen habe werde ich also hinten von 43 auf 44 Zähne wechseln müssen.
Unser Starter mit der 1290 Superduke fuhr solide Zeiten und nach ca. 45 min. Übernahm ich den 2. Stint. In Runde 13 stand dann bei mir bereits eine 2:17 tief an und die Zeiten waren, soweit ich einigermaßen freie Fahrt hatte sehr konstant bei 2:17-2:19. damit waren wir dann bereits auf Platz 1. Genau zu dem Zeitpunkt, als meine Reserve aufleuchtete, kam es zu einer Safety-Car Phase.
Es hatte ordentlich gescheppert und wir mussten uns in der Boxengasse aufstellen. Ich war letzter in der Schlange und es dauerte so lange, dass unsere Reifen bereits besorgniserregend abgekühlt waren. Nach der Einführungsrunde hinter dem Safetycar fuhr ich sofort raus und Fahrer Nr. 3 übernahm. Es passte also alles hervorragend, aber unser Vorsprung schmolz langsam dahin.
Zum Ende legte ich dann noch einmal für gute 20 min. einen Sprint nach und wir konnten uns wieder etwas absetzten.
Wir landeten auf Platz 1, konnten uns in der Gesamtwertung aber nur den 2. Platz sichern, das Vorjahres-Gwinnerteam war nicht mehr einzuholen.
Am Sonntag Vormittag konnte ich mich dann noch auf 2:16 steigern und 2:17-2:18 gingen relativ konstant, wenn ich wenig überholen musste.
Das Sprintrennen ließ ich aus, ich wollte nichts mehr riskieren und mein Kumpel nahm meinen Anhänger und alles, was ich nicht mehr brauchte schon einmal mit.
Anhang anzeigen 171401
Jetzt hatte ich Kaffee und Frühstück und warte auf den Abschleppdienst und dem Mietwagen für die Heimreise.
Irgendwie muss ich versuchen, den T5 für die Reparatur nach Deutschland zu bekommen, damit die mir hier nicht die Kohle aus der Tasche ziehen…
Wo war das denn?So, 3 Tage Bergbaugrube umfräsen.
www.enduropro.de