Reifentest Dunlop Sportsmart MK4

da kannste dann aber eigentlich in der wärmsten Zeit auch direkt supercorsa fahren, da schaffste trotz aberwitzig wenig Ausgangsprofil sicher auch deine 1500-2000 km, und einen besseren Heisskleber bei plus 20 Grad gibts ja eher nicht 😉✌️
 
Ich will als nächstes Mitas Sportforce+ EV testen. Und Dunlop Sportsmart TT (y) Letzteres liegt schon im Keller. Muss nur taktisch schauen, was wann mehr Sinn macht. Hab paar Ausflüge vor mir in den kommenden 8 Wochen
 
Ich will als nächstes Mitas Sportforce+ EV testen. Und Dunlop Sportsmart TT (y) Letzteres liegt schon im Keller. Muss nur taktisch schauen, was wann mehr Sinn macht. Hab paar Ausflüge vor mir in den kommenden 8 Wochen
der TT ist sicher was für dich, der Mitas glaube ich eher nicht, aber das weißt du ja bereits
 
Sportsmart TT war hinten sehr geil. Hat auch gar nicht so wenig Laufleistung gemacht. Ich glaub ich hab da so ca. 2500 bis 2700 drauf geschmissen und sie dann für den TÜV an der Grenze zur Illegalität runtergeworfen.
 
generell scheint Dunlop derzeit irgendwie wohl eine sehr gute Wahl zu sein…
 
Ich kenne das Sortiment außer dem SSTT nicht. Der hat aber definitiv abgeliefert, um Längen besser als der PDRC. Im Vergleich 50% mehr Laufleistung ohne komische Reifendruckverluste oder überraschendes VR-Einknicken
 
Was der TT halt kann, ist Grip. Das Hinterrad ist einfach brutalst stabil. Sogar Nässe geht halbwegs. Hab ein paar Warnschüsse gekriegt, aber das war dann schon eher auf 'nem Niveau, wo man es ihm nicht mehr verübeln kann und er blieb sehr gutmütig.
 
MK4 ist runter. Abschließendes Fazit:

Der Dunlop ist nicht die plötzliche Kautschuk-Offenbarung. Jeder Sportreifen ist auf einem absolut vergleichbaren Niveau. Vor allem über Heiß/Kalt/Trocken/Nass-Grip brauch ich nicht reden, das können sie alle schon mindestens seit M7 und S21. Je nachdem welche Eigenschaften man persönlich mag und welchen Vergleich man hat (in der Regel der zuvor montierte Reifen XY) variiert der stets subjektive Eindruck natürlich. Was ich für mich als Bridgestone-Hasen festmache:

1 - Hart und agil (nicht so wie Bridgestone, aber härter und agiler als Michelin oder Metzeler/Pirelli).
2 - Sehr stabil in tiefen Schräglagen.
3 - Die Fahreigenschaften bleiben bis zum Schluss gefühlt unverändert.
3.1 - Nur jene Stabilität in tiefen Schräglagen ging bei mir persönlich gegen Ende etwas zurück.
4 - Bei Kaltdruck 2.5/2.9 hatte ich (mit meiner Fahrweise, Fahrwerksetup und circa 18°C) kleine Rutscher hinten, mit 2.4/2.7 ging es wieder.
5 - Was er besser macht als alle anderen, insbesondere besser als Bridgestone: Laufleistung, Laufleistung, Laufleistung.

Ich sagte bereits, dass ich in der Regel bei 2.000 Kilometer +- 300 lande. Joa, der MK4 ist bei 3.700 Kilometer! Drei. Tausend. Sieben. Hundert. Durchschnittlich 85% mehr Laufleistung! Fast verdoppelt! Statt 5-9 Wochen sind es 12 geworden. Und ich bin nur an der linken Schulter unter 1,6 mm. Auf der rechten Schulter sind es 2,3 und in der Mitte 3,5 mm.

Ich würde in dieser Saison schon den dritten Satz S21/S22 statt den zweiten Satz MK4 bestellen müssen. Macht gemäß Mopedreifen.de aktuell 800€ für S22, 660€ für S21, 650€ für MK4. Er ist Preis/Laufleistung also sogar die günstigste Option. Aufwand für Reifenwechsel noch nicht mal reingerechnet. Aber im Gegensatz zu den Bridgestones baut der Grip gegen Ende nicht ab.

=> Ein absoluter No-Brainer.
 
MK4 ist runter. Abschließendes Fazit:

Der Dunlop ist nicht die plötzliche Kautschuk-Offenbarung. Jeder Sportreifen ist auf einem absolut vergleichbaren Niveau. Vor allem über Heiß/Kalt/Trocken/Nass-Grip brauch ich nicht reden, das können sie alle schon mindestens seit M7 und S21. Je nachdem welche Eigenschaften man persönlich mag und welchen Vergleich man hat (in der Regel der zuvor montierte Reifen XY) variiert der stets subjektive Eindruck natürlich. Was ich für mich als Bridgestone-Hasen festmache:

1 - Hart und agil (nicht so wie Bridgestone, aber härter und agiler als Michelin oder Metzeler/Pirelli).
2 - Sehr stabil in tiefen Schräglagen.
3 - Die Fahreigenschaften bleiben bis zum Schluss gefühlt unverändert.
3.1 - Nur jene Stabilität in tiefen Schräglagen ging bei mir persönlich gegen Ende etwas zurück.
4 - Bei Kaltdruck 2.5/2.9 hatte ich (mit meiner Fahrweise, Fahrwerksetup und circa 18°C) kleine Rutscher hinten, mit 2.4/2.7 ging es wieder.
5 - Was er besser macht als alle anderen, insbesondere besser als Bridgestone: Laufleistung, Laufleistung, Laufleistung.

Ich sagte bereits, dass ich in der Regel bei 2.000 Kilometer +- 300 lande. Joa, der MK4 ist bei 3.700 Kilometer! Drei. Tausend. Sieben. Hundert. Durchschnittlich 85% mehr Laufleistung! Fast verdoppelt! Statt 5-9 Wochen sind es 12 geworden. Und ich bin nur an der linken Schulter unter 1,6 mm. Auf der rechten Schulter sind es 2,3 und in der Mitte 3,5 mm.

Ich würde in dieser Saison schon den dritten Satz S21/S22 statt den zweiten Satz MK4 bestellen müssen. Macht gemäß Mopedreifen.de aktuell 800€ für S22, 660€ für S21, 650€ für MK4. Er ist Preis/Laufleistung also sogar die günstigste Option. Aufwand für Reifenwechsel noch nicht mal reingerechnet. Aber im Gegensatz zu den Bridgestones baut der Grip gegen Ende nicht ab.

=> Ein absoluter No-Brainer.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen Plus-Minus ☺️ sehr gut geschriebener Bericht Dankschee für🫵👍 dein Feedback 💪👍🫡
 
Ich trau mich ja fast nicht mein eigenes Fazit zu schreiben, bei den ganzen Lobpreisungen hier.

Mein Bruder kam letzte Woche mit seiner SDR zu Besuch und weil er mich fahrerisch immer ans absolute Limit bringt habe ich extra frische MK4 aufgezogen. Was ein Reinfall. Mir ist bei der ersten Ausfahrt unabhängig vom Luftdruck dermaßen oft das Vorderrad beim harten Reinbremsen in engen Kehren weggegangen, dass ich am gleichen Abend die Reifen runtergeschmissen und hinten einen GP und vorne einen Cup 2 aufgezogen habe. Und schon war das gewohnte Gefühl von unendlichen Vertrauen ins Vorderrad wieder da.

Es gibt eben doch einen gewaltigen Unterschied zwischen Sport und Hypersport.

Vielleicht ziehe ich den MK4 im Spätherbst wieder auf, damit das Geld nicht ganz rausgeschmissen war.

Mein Bruder hatte übrigens auch Power GP auf seiner SDR.
 
Ich trau mich ja fast nicht mein eigenes Fazit zu schreiben, bei den ganzen Lobpreisungen hier.

Mein Bruder kam letzte Woche mit seiner SDR zu Besuch und weil er mich fahrerisch immer ans absolute Limit bringt habe ich extra frische MK4 aufgezogen. Was ein Reinfall. Mir ist bei der ersten Ausfahrt unabhängig vom Luftdruck dermaßen oft das Vorderrad beim harten Reinbremsen in engen Kehren weggegangen, dass ich am gleichen Abend die Reifen runtergeschmissen und hinten einen GP und vorne einen Cup 2 aufgezogen habe. Und schon war das gewohnte Gefühl von unendlichen Vertrauen ins Vorderrad wieder da.

Es gibt eben doch einen gewaltigen Unterschied zwischen Sport und Hypersport.

Vielleicht ziehe ich den MK4 im Spätherbst wieder auf, damit das Geld nicht ganz rausgeschmissen war.

Mein Bruder hatte übrigens auch Power GP auf seiner SDR.
beim starken reinbremsen in enge Kehren finde ich den MK4 auch klar schwächer als meine favorisierten Low Budget Dunlop, jch finde den ganzen Reifen zu hart…
 
@Hinleger immer her mit der Kritik. Ich kann prinzipiell nix dazu sagen, bin keiner der hart reinbremst, da fehlt mir Erfahrung und die will ich mir nicht mit der nächsten zerstörten Tuono erkaufen 😅 Wobei es wie du gesagt hast eine andere Kategorie ist. Mit Power 6 wäre es vergleichbarer

PS: Den gebrauchten MK4 nehm ich dir gerne ab :>
 
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Wie hart muss man bitte bremsen um frische Sportpellen beim Anbremsen über ihr Limit zu bringen? Es geht hier schon um Straßenbetrieb, oder?
 
Wie hart muss man bitte bremsen um frische Sportpellen beim Anbremsen über ihr Limit zu bringen? Es geht hier schon um Straßenbetrieb, oder?
Och, in den Alpen hast du so viele 180°-Kehren, dass das Limit beim Bremsen von 100 auf 30km/h schnell erreicht ist, weil der Lenkwinkel auch verhältnismäßig stark ist.
 
Motoplex
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