Warnung Gefahr: Hinteres Federbein gebrochen bei Tuono 660 nach 29.300 km, Piaggio reagiert nicht

was bin ich froh alle drei 660 hier auf Öhlins umgerüstet zu haben. Aber die Ursache erschliesst sich mir immer noch nicht. Vielleicht bin ich zu doof oder gutgläubig.
 
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Mal das Foto aus dem anderen Forum vergrößert. Für mich sieht das klar danach aus, dass das Federbein in Richtung Heck abgeknickt ist. Also auf dem Foto nach links.
 
Der Nutzer aus den US Foren gibt an aus Oslo zu stammen, es handelt sich also um ein Motorrad für den europäischen Markt. Den Bildern nach hat die RS des Users auch schon ein paar Kilometer mehr gesehen.
 
Click-bait hin oder her, sowas darf nicht passieren. Noch nie in meinem Leben gehört, dass ein Federbein abbricht, insbesondere nicht nach 4 Jahren bzw. 30t km. Dass Piaggio sich wieder rausredet und die Schuld auf andere schiebt, statt Verantwortung zu übernehmen und sich um die Vertragswerkstatt respektive den Endkunden zu kümmern, ist wieder das typische HuSo-Verhalten von Piaggio und der Grund, warum ich mir ständig die Guzzi V7 anlächel, aber niemals 2 Kisten des Konzerns gleichzeitig im Hof stehen haben werde. Ernsthaft, mich widert dieses Verhalten immer wieder extrem an. Wie kann man so tolle Motorräder bauen und den Kunden dermaßen den Pimmel ins Gesicht klatschen?
 
Kann sich jemand von den 660er-Besitzern vorstellen, dass unter Umständen das Heck zu weit ausfedern und dadurch mit etwas Pech das Federbein in die falsche Richtung umknicken könnte?
 
Kann sich jemand von den 660er-Besitzern vorstellen, dass unter Umständen das Heck zu weit ausfedern und dadurch mit etwas Pech das Federbein in die falsche Richtung umknicken könnte?
Wie weit willst Du die ausheben, damit das passiert?
 
Mein Beileid zu deinem Unfall. Bei allem Respekt, muss ich jedoch dazu erwähnen dass eine "Warnung an alle Tuono-Besitzer" nur dann nicht fehl am Platz wäre, wenn dieser Defekt mehr als eine Ausnahme ist.

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich höre das zum ersten Mal und eine gebrochene Kolbenstange kann tatsächlich einige andere Ursachen haben, als einen Fehler aus der Produktion. (Mangelnde Wartung der Lager, ein richtig schlimmes Schlagloch bei dem ein Haarriss entstanden ist, bei 30.000km Laufleistung ist nichts unmöglich...)

Wenn bei der Produktion etwas schief geht, zeigt es sich meistens sehr zeitnah.
Interessanter Post, aber ich glaube hier haben andere Kräfte gewirkt als ein Produktionsfehler am Federbein.
 
Ich habe deshalb die Frage an euch Besitzer gerichtet, weil ihr das ja ganz einfach mal nachschauen könntet, wenn ihr einen Zentralständer habt. Aufbocken, das Hinterrad etwas nach unten ziehen um die Länge maximal auszureizen und schauen, wie der Winkel des Federbeins in den Aufnahmen oben und unten ist. Wenn es irgendwo knapp bei 90 Grad ist, wäre so ein Umklappen unter hohen Kräften schon möglich.

Es ist ja nur eine Vermutung. Es liegt ja auch ein bisschen in eurem Interesse, die Ursache für so ein Schadensbild herauszufinden, falls es wirklich ein Konstruktionsfehler in der Geometrie sein sollte. Und ihr müsstet für die Widerlegung meines Verdachts nur maximal 5 Minuten investieren.
 
Motoplex
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