Ist es denn in der aktuellen Situation, wo wir uns schmerzlich unserer Abhängigkeit bewusst werden schlau, weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen, oder wäre es schlauer, diese nach und nach zu ersetzen?
Nein ist es nicht. Und generell geht der Weg natürlich in die regenerativen Energien.
Aber die Umsetzung mit der Brechstange ist in meinen Augen kontraproduktiv, da kostenintensiv.
Rein Anhand des Beispiel Automobil. Sehr viele Menschen haben am Ende vom Monat kein Geld mehr, und nicht wenige am Ende vom Geld noch bisschen viel Monat übrig. Diese Menschen können nicht mal eben ein neues E-Auto kaufen. Oft auch keinen jungen Gebrauchtwagen.
Diese Menschen können sich in der Regel auch kein Fahrzeug finanzieren oder leasen, da die Bonität und Liquidität nicht ausreichend sind. Die Banken sagen eben "Nein"! Da fahren diese Menschen dann eben einen PKW den sie mitunter im mittleren vierstelligen Bereich mal
Parallel dazu wird der Lebensunterhalt teurer. Darin auch enthalten die Kraftstoffkosten, die Dank CO2-Aufschlag ab 2027 von ca. 15,5 auf 18,5 Cent je Liter steigt.
Der Lebensunterhalt wird also noch zusätzlich teurer, während Einkommen in der Regel nur sehr selten auf dem selben Niveau steigen. Man nimmt diesen Menschen also schleichend aber stetig die Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Und wenn dann mal einer laut nach Erleichterung ruft, dann ruft man halt "Stop being poor" zurück - "Kauft euch ein E-Auto"!
Da darf man sich nicht wundern, wenn Team Blau stetig Zuwachs bekommt.
Das richte ich auch überhaupt nicht gegen dich oder irgendwen anderes gezielt. Aber viele Politiker und auch das grüne "Vorfeld" scheinen weit entfernt zu sein von der Realität des einfachen Bürgers. Das erkenne ich jeden Tag auf X und BlueSky.
Dort wird aktuell aus eben dem linken Spektrum wieder sehr gerne die ein oder andere Grafik geteilt, wonach unter den Wählern der Grünen die meisten Menschen mit Hochschulabschluss sind. Bei den AfD Wählern haben die wenigsten einen Hochschulabschluss... Es geht den Leuten klar darum, die AfD Wähler als dumm zu framen. Deswegen ist da meist auch das Hashtag "AfDmachtDumm" mit dabei.
Kann man machen.
Man vergisst dabei aber, dass lediglich etwa 18 Prozent der Bundesbürger einen Hochschulabschluss haben und die Mehrheit eben nur eine Berufsausbildung bzw. Hochschulreife (ca. 30 Prozent). Die Mehrheit der AfD Wähler scheint also der durchschnittliche Bürger zu sein, der sich in der sozialen Mittel- und Unterschicht aufhalten tut.
Und für eben diese Leute wird es zunehmend schwieriger... die Einen gehen dann zu den Linken, die Anderen zur AfD...
Da brauch man sich dann eben nicht wundern, wenn die extremen äußeren Parteien Zuwachs an Wählern bekommen...