Ist das doof .....

Die Frage ist nicht, ob ein Social Media Verbot für unter 14 jährige sinnvoll ist oder nicht. Das ist es auf jeden Fall. Aber es ist halt kaum umsetzbar.
Wir Erwachsenen können uns auf einen "ordentlichen Umgang" mit Social Media nicht einigen - was wollen wir denn dann den Kindern mitgeben.
Das Problem liegt in der Umsetzung. Es wird entweder zu offen oder zu restriktiv sein.
Hier bin ich halt der Meinung, das ist ureigenster Auftrag der Erziehungsberechtigten. Mit 15 sehen die dann zum ersten "richtiges" Internet und sollen dann beim Wählen mit 16 mündige Entscheidungen treffen.

BTW: Die aktuellen Tools und Möglichkeiten ein Handy oder Ähnliches wirklich dicht zu bekommen sind übrigens höchstens mangelhaft. Wenn das Kind halbwegs Hirn hat, ist bspw. Family Link eine lustige Herausforderung, aber kein echter Gegner...

Ich glaub eher, da sind die Eltern einfach keine Gegner. Wie wäre es denn damit, dem Kind dann einfach kein Handy zu geben. Den meisten hier wurde in ihrer Kindheit vermutlich auch verboten ein Wählscheibentelefon ungefragt zu verwenden, weil es einfach Geld kostet.

BTW2: T-Systems ist (wie bei der Corona App) von der EU-Kommission mit einem neuen Tool zu EU-weiten Altersverifikation beauftragt worden (zusammen mit Scytales). Das Ergebnis wird dann in die Anwendung "EU Digital Identity Wallet" integriert. Wenn wir jetzt ein paar Jahre in die Zukunft springen, hast du deine EU-weite digitale Identität in der du ALLES abspeichern kannst und JEDEN Zugang beschränken kannst (Alter, Aufenthaltsstatus, Kreditwürdigkeit, Impfstatus,....social score, politische Zugehörigkeit... ). Nicht ganz so cool...

Bei der Panik mit EUDI kann ich euch nicht folgen. Nachdem was ich bisher mitbekommen habe, ist eine Altersverifikation eine Ja/Nein Aussage und zwar im Sinne von ist "ist vor TT.MM.JJJJ geboren". Davon kann der Diensteanbieter noch nichtmal sicher auf das tatsächliche Alter schließen. Euren Namen oder Anschrift kriegt er übrigens auch nicht, wenn ihr das nicht eintippt. Technisch ist das deutlich anonymer als die Vorlage eines Ausweises.
Von Kreditwürdigkeit in der EUIDW hab ich noch nichts gelesen. Wer sich bei der Schufa oder Creditreform über mich erkundigt, darüber hab ich heute auch keine Kontrolle und ich weiß noch nichtmal, was da weitergegeben wird und wie es zu stande kommt.
 
Sehr ich auch so, dass der Erziehungsauftrag bezüglich Social Media bei den Eltern liegt.

Meine Tante hat ihren beiden Söhnen, die 15 und 13 Jahre alt sind, einfach so alte Schinken à la Nokia 3310 gegeben. Das fanden die anderen Eltern so gut, dass sie das übernommen haben. Das Ergebnis ist ein erweiterter Freundeskreis von Kindern, die allesamt noch eine Kindheit haben, wie es bei uns Pre-Smartphone-Kindern der Fall war. Die ziehen von früh bis spät durch die Straßen und die umliegenden Wälder und machen allerlei Blödsinn wie man es eigentlich in den frühen Nullerjahren zuletzt sah. Selbst bei Schlechtwetter ist der erste Reflex nicht, vor der Glotze zu hocken. Scheinbar gab es deshalb auch seltenst Konflikte und meine Cousins sagen selbst, dass sie überhaupt nichts vermissen.
 
“Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt.
Das Gericht hat deren Eilantrag nun im Wesentlichen stattgegeben. Wie das Gericht weiter entschieden hat, muss der Verfassungsschutz auch die Bekanntgabe einer solchen Einstufung vorerst unterlassen.”

Wie konnte dem Verfassungsschutz das passieren? 🤣🤣🤣

Jetzt bin ich gesichert verunsichert 🤔
War der Antrag etwa eine 1100 Seiten starke Kopie vom letzten Mal?

Ein weisungsgebundener Regierungsschutz, klasse 👍👻Anhang anzeigen 160127
Find ich grundsätzlich erstmal Ok. Eine Behörde hat etwas entschieden, dagegen steht dem Betroffenen grundsätzlich der Rechtsweg offen. Auch wichtig ist aber, das ist keine abschließende Klärung. Das war ein Eilverfahren. Die dienen i.d.R. dazu die Betroffenen zu schützen. Hier muss auch gar nicht geklärt werden, ob die EInstufung rechtens ist oder nicht, sondern nur ob hier die geringste Erfolgsaussicht im Hauptsacheverfahren besteht.

Wäre ich Richter in so einem Verfahren, würde ich im Zweifel für den Beschwerten entscheiden.

Darüber hinaus ändert das auch erstmal nichts. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat schon zugesagt, dass es nichts unternehmen wird, bis die Rechtmäßigkeit der Einstufung abschließend geklärt ist. Es hat halt auch seine Sicht der Dinge dargelegt.
 
@Hinleger/businesskasper:
Keine Handys an Teenies oder eine Nokia xy? :ROFLMAO: :ROFLMAO:
Wie alt sind eure Kinder und wie waren deren Reaktionen?
Das hört sich eher wieder nach einer Idee oder Anekdote eines Altherrenforums an…um sich hier Zustimmung abzuholen 😂
Zumal wieder die alte Regel gilt: Früher haben manche Eltern sich nicht um ihre Kinder gekümmert und sie vorm TV geparkt. Das lässt sich 1:1 in die heutige Welt übersetzen, nur das man TV mit Handy ersetzt.
Auch wenn man sich das hier im Altherrenforum kaum vorstellen kann, weil man die Gen-Z schon als faul abgehakt hat und die folgende Generation nur noch schlimmer sein kann: Meiner Beobachtung nach gibt es weiterhin solche und solche. Aber die Anzahl der Kinder überwiegt, die mit Hobbies regelrecht zugebombt werden. Da trifft eine Verabredung zum Spielen quasi auf einen getakteten Zeitplan eines CEO`s. Und weil die ELTERN sich auch oft lieber um andere Dinge kümmern, werden die Kids in Ganztagsklassen geparkt.
Lieber "Lifestyle"-Teilzeit für die Eltern, als Ganztagsklasse fürs Kind (wenn es finanziell passt)...aber jeder wie er mag.

Auf den drei weiterführenden Schulen, die wir vor dem Schulwechsel angeschaut haben, wird die SDUI-App genutzt und der Zugang ist obligatorisch für Eltern und Kinder. Das ist die Digitalisierung (die wir alle gefordert haben) und die App ist quasi das ERP System der Schule:
Stundenpläne/Änderungen, Ausfälle, Verschiebungen, Hausaufgaben, Infos, Busfahrpläne/Ausfälle etc, Chat Kind zu Lehrer, Eltern zu Eltern, Eltern zu Lehrer, Infos, Warnungen usw). Ohne Handy oder Tablet oder Notebook fürs Kind geht da recht wenig. Von Homeschooling will ich gar nicht erst reden.
Aus meiner Erfahrung ist die App Segen und Fluch zu gleich, aber das ist ein anderes Thema.

Das der Erziehungsauftrag für Kids mit Social Media bei den Eltern liegt, sehe ich auch so.
Wenn die für D angedachte SocialMedia-Verbotslösung so beschissen wird, wie die Apps (Family Link etc.), dann sollte man sich das Geld für die Entwicklung sparen - denn dann ist die Lösung in 10 Min umgangen.
 
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@Hinleger/businesskasper:
Keine Handys an Teenies oder eine Nokia xy? :ROFLMAO: :ROFLMAO:
Wie alt sind eure Kinder und wie waren deren Reaktionen?
Das hört sich eher wieder nach einer Idee oder Anekdote eines Altherrenforums an…um sich hier Zustimmung abzuholen 😂
Komische Unterstellung und komplett an der Realität vorbei. Oder gehöre ich mit kinderlosen Mitte 30 schon zu den Altherren? Was ich geschildert habe ist Fakt und selbst in den Medien bekommt man mit, dass immer mehr Eltern Fronten gegen die digitale Zumüllung ihrer Kinder aufbauen. Den Schwachsinn mit den Tablets machen auch nicht alle Schulen mit, zumal die nachteilige Wirkung auf den Lernerfolg schon längst erwiesen ist.

Durchgetaktet Tagesabläufe der Kinder: Ja, aber liegt das Thema nicht auch komplett in den Händen der Eltern? Wer zwingt die denn, ihre Kinder bei jedem Verein im Umkreis von 10km anzumelden?

Ich könnte dir auch unterstellen, dass du den Erfolg anderer Eltern herabsetzen möchtest, weil du für dich keinen bequemen Ausweg gefunden hast.

Ich sehe die genannte Tante übrigens am Sonntag, wenn du Fragen hast, kann ich die ja gerne mal weiterleiten.
 
Verstehe auch nicht, wie die AfD rechtsextrem sein soll. Ihre (Spitzen)Politiker und Mitarbeiter sind doch bekannt für Aussagen wie

- Wir sollten eine SA gründen und aufräumen - Andreas Geithe
- Ich würde niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet - Marcel Grauf
- Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für Deutschland - Björn Höcke
- Vermisst seit 1945 (…) Adolf, bitte melde dich! Deutschland braucht dich!- Elena Roon
- Dass [der rechtsextreme Terrorist Anders Breivik] ein Mörder war, beweist ja nicht, dass er politisch falschlag- Kai Borrmann
- Wissen Sie, das große Problem ist, dass man Hitler als absolut böse darstellt - Björn Höcke
- Solche Menschen müssen wir selbstverständlich entsorgen - Petr Byston über die Integrationsbeauftragte
- Die Pläne für einen Massenaustausch der Bevölkerung sind längst geschrieben - Beatrix von Storch
- Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde - Marcel Rauf
- Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und zwar nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk, liebe Freunde. - Markus Frohnmeier
- Auf der Stelle erschießen, dann wird sich das ganz schnell legen - Dieter Görnert

Nur weil man Mord, Massenmord, Holocaust, Naziterror, Fremdenhass, Volksverhetzung weichspült und dabei gezielt Wörter verwendet, die der NS-Propaganda entstammen, ist man doch nicht gleich rechtsextrem?! Erst wenn die ganzen Flüchtlinge, Messerstecher, Moslems, Sozialschmarotzer, Wirtschaftsflüchtlinge, das linke Gesocks, die Neger und die dreckigen Juden aus diesem Land gefegt wurden, kann das deutsche Volk wieder aufblühen. Denn ich bin ein dummer HuSo und kann nur in schwarz-weiß denken und falle auf jede banale Aussage rein, so wie ich jeden Post auf Facebook und in Telegram-Gruppen unreflektiert für wahr halte und keine KI-Inhalte erkenne. Toll, dass ich mit meiner politischen wie historischen Bildung sowie der Fähigkeit, rhetorische Mittel und Polemik zu entlarven, wählen darf. Totale Absolute Mehrheit und Gleichschaltung für die AfD! Heil Weidel!

Ach was, das hab ich doch gar nicht so gemeint. Dreht mir nicht das Wort im Mund um. Lügenpresse.
 
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Komische Unterstellung und komplett an der Realität vorbei. Oder gehöre ich mit kinderlosen Mitte 30 schon zu den Altherren? Was ich geschildert habe ist Fakt und selbst in den Medien bekommt man mit, dass immer mehr Eltern Fronten gegen die digitale Zumüllung ihrer Kinder aufbauen. Den Schwachsinn mit den Tablets machen auch nicht alle Schulen mit, zumal die nachteilige Wirkung auf den Lernerfolg schon längst erwiesen ist.

Durchgetaktet Tagesabläufe der Kinder: Ja, aber liegt das Thema nicht auch komplett in den Händen der Eltern? Wer zwingt die denn, ihre Kinder bei jedem Verein im Umkreis von 10km anzumelden?

Ich könnte dir auch unterstellen, dass du den Erfolg anderer Eltern herabsetzen möchtest, weil du für dich keinen bequemen Ausweg gefunden hast.

Ich sehe die genannte Tante übrigens am Sonntag, wenn du Fragen hast, kann ich die ja gerne mal weiterleiten.
Puh, vielleicht nimmst du meine Aussagen zu persönlich.
Mir ist lediglich aufgefallen, dass sich die Aussagen so anhören wie von Personen, die selbst nicht viel Kontakt zur täglichen Realität mit Kindern/Teens und dem Schulalltag haben.
Ich wollte dich wirklich nicht persönlich angreifen und habe es meiner Meinung nach so auch nicht formuliert, halte du es bitte genau so.

Zur Sache:
Aus meiner Erfahrung ist "kein Handy" oder "Nokia xy" (also keine Internet) für einen 15-jährigen weder in der Breite realistisch, noch allumfassend sinnvoll. Nicht alle Nutzungsszenarien sind schlecht. Zumal es einen Unterschied macht, ob es sich um ein Kind oder einen Teenie handelt. Und wie geschrieben, gibt es durch die Digitalisierung auch Zwänge für Zugriffsmöglichkeiten - auch für die Schule (nicht während des Unterrichts, aber danach oder bei Homeschooling).
Wie macht man effektiv Recherche ohne Internet? Wenn ich Mathe nicht kapiert habe, den alten Bronstein auskramen? Die alte 98er MS Encarta CD laden fürs Geschichtsreferat oder die Geschichtsbücher aus dem Keller holen?
Wenn du heutzutage einen 15-jährigen zum obligatorischen Betriebspraktikum schickst und der nicht weiß wie man einen PC bedient oder das Internet effektiv nutzt, dann ist das schon die absolute Ausnahme und aus meiner Sicht nicht erstrebenswert.
Des Weiteren würde ich heutzutage mein Kind (10) weder mit Freundinnen in den Wald, noch während der Schulzeit mit Freundinnen in die Stadt lassen, ohne Kommunikationsmöglichkeit. Dafür sind die Zeiten einfach zu krank. (Auch wenn das gleich wieder Sprüche auslöst "wir konnten damals auch ohne Handy im Wald und in der Stadt überleben...")
Im Gegensatz zu deiner Tante, wähle ich eine Mischung aus alt und neu. Das ist ausdrücklich keine Kritik am Weg deiner Tante, aber für mich wäre es definitiv keine Option, weil es aus meiner Sicht wichtige Möglichkeiten ausschließt.

Ich bin zum Glück noch nicht so weit, dass ich mir konkret Gedanken um Social Media machen muß. Ich schätze mal, dass ich noch zwei-drei Jahre Zeit habe. Danach wird es spannend. Und nein, bequem werde ich es mir nicht machen...

Und das führt uns wieder zum eigentlichen Thema - ist ein Social Media Verbot für unter 14 jährige sinnvoll - wie von der CDU gefordert.
Aus meiner Sicht ja, aber ich traue die Umsetzung den Verantwortlichen nicht zu. Und was soll es bringen Social Media zu verbieten, wenn über Youtube weiterhin sehr nützliche und gleichzeitig katastrophale Dinge zugänglich sind.
 
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Puh, vielleicht nimmst du meine Aussagen zu persönlich.
Mir ist lediglich aufgefallen, dass sich die Aussagen so anhören wie von Personen, die selbst nicht viel Kontakt zur täglichen Realität mit Kindern/Teens und dem Schulalltag haben.
Ich wollte dich wirklich nicht persönlich angreifen und habe es meiner Meinung nach so auch nicht formuliert, halte du es bitte genau so.

Zur Sache:
Aus meiner Erfahrung ist "kein Handy" oder "Nokia xy" (also keine Internet) für einen 15-jährigen weder in der Breite realistisch, noch allumfassend sinnvoll. Nicht alle Nutzungsszenarien sind schlecht. Zumal es einen Unterschied macht, ob es sich um ein Kind oder einen Teenie handelt. Und wie geschrieben, gibt es durch die Digitalisierung auch Zwänge für Zugriffsmöglichkeiten - auch für die Schule (nicht während des Unterrichts, aber danach oder bei Homeschooling).
Wie macht man effektiv Recherche ohne Internet? Wenn ich Mathe nicht kapiert habe, den alten Bronstein auskramen? Die alte 98er MS Encarta CD laden fürs Geschichtsreferat oder die Geschichtsbücher aus dem Keller holen?
Wenn du heutzutage einen 15-jährigen zum obligatorischen Betriebspraktikum schickst und der nicht weiß wie man einen PC bedient oder das Internet effektiv nutzt, dann ist das schon die absolute Ausnahme und aus meiner Sicht nicht erstrebenswert.
Des Weiteren würde ich heutzutage mein Kind (10) weder mit Freundinnen in den Wald, noch während der Schulzeit mit Freundinnen in die Stadt lassen, ohne Kommunikationsmöglichkeit. Dafür sind die Zeiten einfach zu krank. (Auch wenn das gleich wieder Sprüche auslöst "wir konnten damals auch ohne Handy im Wald und in der Stadt überleben...")
Im Gegensatz zu deiner Tante, wähle ich eine Mischung aus alt und neu. Das ist ausdrücklich keine Kritik am Weg deiner Tante, aber für mich wäre es definitiv keine Option, weil es aus meiner Sicht wichtige Möglichkeiten ausschließt.

Ich bin zum Glück noch nicht so weit, dass ich mir konkret Gedanken um Social Media machen muß. Ich schätze mal, dass ich noch zwei-drei Jahre Zeit habe. Danach wird es spannend. Und nein, bequem werde ich es mir nicht machen...

Und das führt uns wieder zum eigentlichen Thema - ist ein Social Media Verbot für unter 14 jährige sinnvoll - wie von der CDU gefordert.
Aus meiner Sicht ja, aber ich traue die Umsetzung den Verantwortlichen nicht zu. Und was soll es bringen Social Media zu verbieten, wenn über Youtube weiterhin sehr nützliche und gleichzeitig katastrophale Dinge zugänglich sind.
Naja, die Begriffe "Altherren" und "Likes abgreifen" in dem Kontext sind schon recht persönlich. Aber egal, lass uns zum Thema kommen:

Ich finde das eigentlich ideal, wie es zu meinen Schulzeiten vor dem Tablet-Zeitalter gehandhabt wurde: Recherche wurde am PC gemacht. Das heißt in der Schule wurde das Computerzimmer aufgesucht. Alle saßen ein bis zwei Stunden konzentriert am Bildschirm, durchforsteten das Internet und nutzten MS Office für Text und Präsentation. Das lässt sich deckungsgleich Zuhause umsetzen. Das Smartphone ist dafür völlig irrelevant. Was ich auch beobachte ist, dass meine Generation Millenial verflucht gut mit dem PC umgehen kann, im Vergleich zu den Zoomern und später. Das ist kein Zufall. Für uns war der PC primär Arbeitsgerät und auch Zuhause waren wir verantwortlich dafür, dass der Familiencomputer lief.

Für die Erreichbarkeit unterwegs tut es auch ein Handy ohne Smartphone-Fähigkeiten. Der beste Effekt ist dabei doch, dass dieser reflexhafte Blick alle 10 Sekunden auf das Display damit ausbleibt. Also das, was die Kinderhirne kaputt macht.

Sind die Zeiten wirklich so krank im Vergleich zu den 80ern und 90ern? Was sagt die Statistik? Ist die relative Unsicherheit vielleicht nur gefühlt? Auch früher wurden speziell die Mädels dazu angehalten, niemals alleine unterwegs zu sein. Selbstverständlich kommt es auch darauf an, in welcher Gegend man wohnt. Im beschaulichen ländlichen Schwabenland hat man natürlich ein anderes Sicherheitsgefühl. Aber das liegt eben auch wieder in meiner Hand. Niemand zwingt mich, Kinder in Berlin-Kreuzberg großzuziehen.
 
Erstmal fahr Deinen Ton etwas runter. Ich kenn Dich nicht und Du mich nicht. Also cool bleiben.

Zweitens ist es nicht meine Aufgabe die Straftaten von irgendwem zu belegen. Du kannst genausowenig belegen dass diese Person unschuldig ist.

Wir haben hier ein öffentliches Verfahren vor einem Gericht in einem EU Staat. Und daran muss man sich erstmal halten. Und wenn Dir das nicht schmeckt, nicht mein Problem. Ich schreibe was öffentlich zugänglich ist und was die Fakten sind.
Ich wüsste jetzt schon gerne, was an "Was soll das? Kannst Du das denn irgendwie belegen" in irgendeiner Weise ein unangemessener aggressiver Ton sein soll.

Wie ich ja bereits geschrieben habe, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Von daher ist Deine Äußerung
"Da fällt mir „Maja“ ein, die hammerschwingende Non-Binäre und ihre Mistreiter die gerne Köpfe von Rechten knackt." einfach nicht zutreffend.

Nein, musst natürlich nichts belegen. Aber genauso wenig sollte man in einem doch sehr polemischen Unterton einfach mal was in den Raum stellen, was noch garnicht abschließend gerichtlich festgestellt wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung. Und wenn sich nun mal der Tatvorwurf nicht zweifelsfrei belegen lässt, heißt es "In dubio pro reo", zumindest bei uns in Deutschland.

Und wahrscheinlich bist Du einer der ganz wenigen, die die Gerichtsbarkeit in dem EU-Staat Ungarn als rechtsstatlich ansehen. In dem Land, in dem der "Tag der Ehre" als eines der wichtigsten Vernetzungstreffen europäischer Neonazis offiziell stattfinden darf. (Wkipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Budapest-Komplex).

Und nicht, dass Du mich falsch verstehst, selbstverständlich muss Maja T. in Haft, wenn sich der Tatvorwurf zweifelsfrei belegen lässt.
 
Jungs, entspannt euch. Wir sind doch alte Herren. Wir können uns auch subtil verachten. :)

Vergesst die Kategorien richtig oder falsch. Hat halt jeder im Leben andere Erfahrungen gemacht und sein Leben anders gestaltet, da gibt es auch unterschiedliche Ansichten und Ansprüche.
 
Motoplex
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