Ist das doof .....

Bzgl. Auswanderung. Das lässt sich einfach sagen, aber wer sich ernsthaft damit befasst hat wird feststellen, ganz so einfach ist es nicht.

Zum einen muss man in der neuen Wahlheimat erstmal ein Dach über dem Kopf haben, was in der Regel ebenso Arbeit erfordert.

Letztere ist mitunter so Thema aufgrund der Sprachbarrieren und eventuell gänzlich anderen Anforderungen an die Qualifizierung.

Nicht selten hat man dann noch Familie und Freunde. Bei Kindern wird es zusätzlich nochmals komplizierter.
 
Bzgl. Auswanderung. Das lässt sich einfach sagen, aber wer sich ernsthaft damit befasst hat wird feststellen, ganz so einfach ist es nicht.
Habe nie gesagt, dass es einfach ist. Aber wenn ich mich jeden Tag über scheinbar alles was hier so schlecht läuft aufrege, dann muss ich eben auch mal den unbequemen Weg gehen. Aber es ist einfacher zu meckern, als die eigene Komfortzone zu verlassen.
 
Bzgl. Auswanderung. Das lässt sich einfach sagen, aber wer sich ernsthaft damit befasst hat wird feststellen, ganz so einfach ist es nicht.

Zum einen muss man in der neuen Wahlheimat erstmal ein Dach über dem Kopf haben, was in der Regel ebenso Arbeit erfordert.

Letztere ist mitunter so Thema aufgrund der Sprachbarrieren und eventuell gänzlich anderen Anforderungen an die Qualifizierung.

Nicht selten hat man dann noch Familie und Freunde. Bei Kindern wird es zusätzlich nochmals komplizierter.
Die Länder die mich interessierten, waren die Strafen für zu zügige Fortbewegung einfach zu hoch 😔.

PS: in Nigeria durfte ich überhaupt nicht selber Autofahren.
 
Um der ganzen Diskussion mal etwas Struktur zu geben, die Schweizer haben sich mal die Mühe gemacht das mit Zahlen zu unterlegen.

Ich glaube die sprechen für sich.

Und wenn ich mir die Kosten bei abgeschriebenen AKW anschaue dann hätte ich schon Lust die Verantwortlichen für den Abriss derselben an ihre verfickten Windräder zu binden und mal etwas Karussell fahren zu lassen! 🙈


Schweizer Gesamt-Kostenrechnung für Atomstrom
Kostenbestandteile, die einbezogen wurden

Typischerweise wurden folgende Posten berücksichtigt:
  1. Baukosten (CAPEX)
    • Planung
    • Genehmigungen
    • Bau des Reaktors
    • Finanzierungskosten während Bauzeit
  2. Betriebskosten (OPEX)
    • Personal
    • Wartung
    • Sicherheitsnachrüstungen
    • Versicherungen
  3. Brennstoffkosten
    • Uranabbau
    • Anreicherung
    • Brennelementherstellung
  4. Stilllegung des Kraftwerks
  5. Endlagerung radioaktiver Abfälle
    • Zwischenlager
    • Endlagerprojekte (z. B. Tiefenlager)
  6. Kapitalverzinsung / Finanzierungskosten
Resultate der Schweizer Studien

Die Ergebnisse hängen stark von Annahmen ab (Baukosten, Laufzeit, Zinssatz). Typische Werte aus Schweizer Berechnungen:


Szenario
Kosten pro kWh
bestehende AKW (abgeschrieben)4-6 Rp./kWh

Neubau (optimistisch)
8-12 Rp./kWh

Neubau (realistische Baukosten)
12-18 Rp./kWh

sehr konservative Annahmen

bis ~25 Rp./kWh



Technologie
Kosten
Wasserkraft6-15 Rp./kWh

Kernenergie Neubau
12-18 Rp./kWh

Photovoltaik
5-12 Rp./kWh

Wind
6-13 Rp./kWh

Gas
10-20 Rp./kWh
 
Die Rechnung hatte ich auch mal gesehen. Fand es allerdings spannend, dass alle anderen Berechnungen weit darüber lagen und auch, dass Frankreich die Strompreise subventionieren muss, um sie derart niedrig zu halten.
Also macht entweder irgendwas besser, oder irgendjemand hat sich deutlich verrechnet.

In einem Punkt sind wir uns zumindest einig: Es kommt stark auf die Annahmen an, welcher Preis dann am Ende der Rechnung steht.
Wenn Endlagerung nicht in der Auflistung enthalten ist, weil das ja dann vom Staat übernommen wird, wie bei uns eine Weile üblich, wird es natürlich entsprechend günstiger. Auch die Frage, wie lange muss ich für die Endlagerung von tausende Jahre strahlendem Atommüll aufkommen, hat einen gewissen Einfluss auf die Kalkulation.
 
Erste Frage: Seit wann interessiert dich eigentlich CO2? Bei deiner bevorzugten Partei gibt es doch keinen menschengemachten Klimawandel.
Zweite Frage: Kannst du mir bitte eine detaillierte Auflistung geben über die Kosten einer kWh Atomstrom, mit allen Kosten von Gestehung, Unterhaltung, Abriss und Endlagerung eines AKW?
Dritte Frage: Es wird sich stets beschwert, dass regenerative Energien subventioniert werden. Wie hoch muss Atomstrom subventioniert werden, also auch der Bau?
Dritte Frage nehme ich mal vorweg: Ich schlage vor, wir lassen den Bau von AKW und SMR wieder zu, entscheiden uns aber, dass sich der Staat komplett aus der Finanzierung heraushält, verlangen aber einerseits eine Haftpflichtversicherung wie es bei jedem Handwerkerbetrieb auch Pflicht ist und andererseits einen Fond für die Langzeitkosten der Atommüllendlagerung. Und dann schauen wir mal, wie viele Investoren bei solchen Bedingungen noch Schlange stehen.
Mit meinem vorhergehenden Post habe ich, glaube ich zumindest, ein paar Deiner Fragen beantwortet.

Dass der Staat sich ausgerechnet bei der Kernkraft raushalten soll ist natürlich Quatsch.
Energie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und dafür ist der Staat nun mal in besonderem Masse verantwortlich.

Kein Erdölproduzent muss ja eine Versicherung für Schäden durch den Klimawandel abschliessen.

Und um der tiefsitzenden Angst der Grünen, jedes AKW ist eine Atombombe, denen sei gesagt, es gibt auch Designs die systeminhärent sicher sind.

Aber solange man eben den Fortschritt scheut wie der Teufel das Weihwasser solange muss man dann eben im Baumhäuser leben.
 
Um der ganzen Diskussion mal etwas Struktur zu geben, die Schweizer haben sich mal die Mühe gemacht das mit Zahlen zu unterlegen.

Ich glaube die sprechen für sich.

Und wenn ich mir die Kosten bei abgeschriebenen AKW anschaue dann hätte ich schon Lust die Verantwortlichen für den Abriss derselben an ihre verfickten Windräder zu binden und mal etwas Karussell fahren zu lassen! 🙈


Schweizer Gesamt-Kostenrechnung für Atomstrom
Kostenbestandteile, die einbezogen wurden

Typischerweise wurden folgende Posten berücksichtigt:
  1. Baukosten (CAPEX)
    • Planung
    • Genehmigungen
    • Bau des Reaktors
    • Finanzierungskosten während Bauzeit
  2. Betriebskosten (OPEX)
    • Personal
    • Wartung
    • Sicherheitsnachrüstungen
    • Versicherungen
  3. Brennstoffkosten
    • Uranabbau
    • Anreicherung
    • Brennelementherstellung
  4. Stilllegung des Kraftwerks
  5. Endlagerung radioaktiver Abfälle
    • Zwischenlager
    • Endlagerprojekte (z. B. Tiefenlager)
  6. Kapitalverzinsung / Finanzierungskosten
Resultate der Schweizer Studien

Die Ergebnisse hängen stark von Annahmen ab (Baukosten, Laufzeit, Zinssatz). Typische Werte aus Schweizer Berechnungen:


Szenario
Kosten pro kWh
bestehende AKW (abgeschrieben)4-6 Rp./kWh

Neubau (optimistisch)
8-12 Rp./kWh

Neubau (realistische Baukosten)
12-18 Rp./kWh

sehr konservative Annahmen

bis ~25 Rp./kWh



Technologie
Kosten
Wasserkraft6-15 Rp./kWh

Kernenergie Neubau
12-18 Rp./kWh

Photovoltaik
5-12 Rp./kWh

Wind
6-13 Rp./kWh

Gas
10-20 Rp./kWh
Eine Quellenangabe zu diesen Studien wäre halt mal gut, damit man mal sich selber ein Bild machen kann.
Es werden hier Studien aus der Schweiz genannt ohne eine Angabe, wann diese Studien stattfanden, noch wer sie durchgeführt haben will. Die Baukosten z. B. waren vor 10 Jahren ganz andere als heute. Selbst bestehende, abgeschriebene Atomkraftwerke haben eine begrenzte Laufzeit und müssen einer Revision unterzogen werden, die mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Diese Unterhaltskosten wären halt mal interessant.

Die Endlagerproblematik wird aufgeführt, aber wie will man Kosten kalkulieren von Dingen, die man noch gar nicht hat und gar nicht weiß, wo man errichten soll.

Die Schweiz hat keinerlei Uranvorkommen und ist somit bei der Beschaffung abhängig von Drittstaaten. Wie das ausgehen kann, sieht man momentan beim Öl. Deutschland hatte mal eine Uranlagerstätte, allerdings wurde der Abbau dort schon vor längerer Zeit eingestellt (Wismut). Aber ich glaube mal, dass selbst der sächsische Wutbürger keine Reaktivierung der strahlenden Altlast wünscht...
Die "Rohstoffe" Sonne, Wind und Wasser hat die Schweiz dagegen, und das sogar gratis.

Selbst wenn die 4-6 Rappen für Alt-AKWs stimmen sollten, wären wir in der Größenordnung von Wasser, Wind und Photovoltaik.
Zitat: "Die Ergebnisse hängen stark von Annahmen ab (Baukosten, Laufzeit, Zinssatz)."
Kann alles also sein, muss aber nicht...

Ach ja, ich finde es ausgesprochen putzig, wenn einer die ganze Zeit predigt "Aber solange man eben den Fortschritt scheut wie der Teufel das Weihwasser solange muss man dann eben im Baumhäuser leben." und gerade diesen Fortschritt z.B. Photovoltaik, Wind dann vehement ablehnt und auf Steinzeittechnologie von Alt-AKWs setzen will... Finde den Fehler in der Argumentation.

So hat Deutschland 2025 mehr als 50% beim Strom aus regenerativen Quellen gewonnen und ist damit weniger abhängig von Kohle, Gas, Öl und Uranbrennstäben und somit weniger erpressbar... Bei Wärme sind es 19% (Quelle https://www.umweltbundesamt.de/them...rbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen).
Zum Vergleich: der Preis für 100l Heizöl ist in der Schweiz momentan bei CHF 126,30 Stand 14.03.2026 (https://www.migrol.ch/de/heizen-waerme/heizoelpreisentwicklung/preisindex/)

Aber das erfordert, halt mal seine ideologiegetriebene Hater-Brille abzusetzen und 2 m weiter denken.
 
Ich hab vor ein paar Wochen mal Gemini gefragt, wie es um die Energiewende im Vergleich zur Atomkraft steht. Hier ein Ausschnitt, der sich auf den Kostenvergleich Deutschland - Frankreich bezieht.

Der Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich ist das Paradebeispiel in der Energiediskussion. Während Deutschland auf Erneuerbare setzt, deckt Frankreich rund 70 % seines Bedarfs durch Kernkraft.
Auf den ersten Blick wirkt Frankreich oft günstiger, doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich komplexe wirtschaftliche Hintergründe.

Der Preisvergleich (Stand Anfang 2026)​

LandDurchschnittl. HaushaltsstrompreisStrategie
Deutschland~32,9 ct/kWhMarktorientiert, hohe Netzkosten, Fokus auf Wind/Solar.
Frankreich~25,0 - 27,0 ct/kWhStaatlich reguliert, Fokus auf Atomkraft.

Warum ist Frankreich "günstiger"?​

  1. Staatliche Preisbremse (Bouclier tarifaire): Der französische Staat deckelt die Strompreise massiv. Das bedeutet: Der Preis an der Steckdose spiegelt nicht die tatsächlichen Erzeugungskosten wider. Die Differenz zahlt der Staat (also der Steuerzahler) oder der (fast) staatliche Energiekonzern EDF, der hoch verschuldet ist.
  2. Abgeschriebene Altanlagen: Viele französische Reaktoren stammen aus den 70er und 80er Jahren. Die Baukosten sind längst abbezahlt. Deutschland hat seine abgeschriebenen Anlagen hingegen abgeschaltet.
  3. Geringere Steuern/Abgaben: Die staatlichen Lasten auf den Strompreis sind in Frankreich traditionell niedriger als in Deutschland.

Die Kehrseite der Medaille​

Trotz der niedrigeren Preise steht das französische System vor gewaltigen Herausforderungen, die auch für eine deutsche Debatte wichtig sind:
  • Maroder Kraftwerkspark: Die Flotte ist alt. In den letzten Jahren (besonders 2022/23) mussten dutzende Reaktoren gleichzeitig wegen Korrosionsschäden vom Netz. Frankreich musste in dieser Zeit ironischerweise massiv Strom aus Deutschland importieren.
  • Investitionsstau: Frankreich plant den Bau von mindestens sechs neuen EPR-Reaktoren. Die Kosten hierfür werden auf über 50 Milliarden Euro geschätzt. Da EDF diese Summen kaum allein tragen kann, wird dies langfristig entweder die Strompreise oder die Staatsverschuldung erhöhen.
  • Klimawandel-Risiko: Atomkraftwerke brauchen viel Kühlwasser. In heißen Sommern mussten französische Anlagen oft gedrosselt werden, weil die Flüsse zu warm oder zu trocken waren – ein Problem, das Windräder nicht haben.

Zusammenfassung: Welches Modell gewinnt?​

Es ist ein Kampf der Systeme:
  • Deutschland hat aktuell hohe Strompreise, investiert aber massiv in die günstigsten Energiequellen der Zukunft (Wind/Solar). Das Ziel ist, nach Abschluss des Netzausbaus durch billigen Ökostrom einen Standortvorteil zu haben.
  • Frankreich hält die Preise künstlich niedrig, steht aber vor einem gigantischen Finanzierungsproblem für die Erneuerung seiner Kraftwerke.
Wichtiger Fakt: Wenn man die reinen Erzeugungskosten (LCOE) für Neubauten vergleicht, liegen neue Windparks (ca. 4-8 ct/kWh) deutlich unter neuen Atomkraftwerken (ca. 11-15 ct/kWh). Frankreichs Vorteil ist also ein Erbe der Vergangenheit, kein Modell, das heute billiger neu gebaut werden könnte.

Und hier der Ausschnitt, der Großbritannien in den Vergleich miteinbezieht.

Großbritannien nimmt eine interessante Zwitterrolle ein: Das Land verfolgt eine „Everything-of-the-above“-Strategie. Sie bauen massiv Windkraft aus (vor allem Offshore), setzen aber gleichzeitig als einer der wenigen westlichen Staaten auf den Neubau großer Atomkraftwerke.
Hier ist der Vergleich der Strompreise und Strategien (Stand Anfang 2026):

1. Der Preisvergleich (Privathaushalte)​

In Großbritannien wird der Preis durch den sogenannten Energy Price Cap (eine Preisobergrenze) reguliert, der quartalsweise angepasst wird.
  • Deutschland: ca. 32,9 ct/kWh
  • Großbritannien: ca. 27,0 - 29,0 ct/kWh (umgerechnet von ca. 23–24 p/kWh zzgl. Grundgebühr)
Der Clou: Obwohl der Preis pro Kilowattstunde niedriger ist als in Deutschland, sind die Gesamtkosten für britische Haushalte oft ähnlich hoch oder höher. Das liegt an extrem hohen „Standing Charges“ (Fixkosten pro Tag von ca. 60–70 Cent), die man auch zahlt, wenn man gar keinen Strom verbraucht.

2. Die britische Atom-Strategie: Hinkley Point C​

Großbritannien zeigt sehr deutlich, was ein Wiedereinstieg oder Neubau finanziell bedeutet. Das Vorzeigeprojekt Hinkley Point C ist ein Warnsignal für Skeptiker:
  • Garantierter Preis (Strike Price): Die Regierung hat dem Betreiber einen Abnahmepreis garantiert. Dieser lag ursprünglich bei ca. 10 ct/kWh, ist aber durch die Inflation bereits auf über 16 ct/kWh (Stand 2025/26) gestiegen.
  • Vergleich zu Wind: Zum Vergleich: Neue Offshore-Windparks in der Nordsee liefern Strom oft für 6 bis 9 ct/kWh.
  • Die Zeche: Wenn der Marktpreis an der Börse niedriger ist als diese 16 Cent, zahlt der britische Staat (bzw. der Stromkunde über Umlagen) die Differenz. Das bedeutet, dass die britischen Strompreise durch die neue Atomkraft langfristig eher nach oben gedrückt oder zumindest stabilisiert werden, statt zu sinken.

3. Warum Großbritannien trotzdem auf Atomkraft setzt​

Trotz der hohen Kosten verfolgt die britische Regierung den Bau konsequent weiter. Die Gründe sind:
  1. Dunkelflaute: Da Großbritannien eine Insel ist, ist der Stromaustausch mit Nachbarn schwieriger als für Deutschland. Sie wollen Atomkraft als "Anker", wenn der Wind auf dem Meer nicht weht.
  2. Militärische Synergien: Es gibt Stimmen, die argumentieren, dass das zivile Atomprogramm notwendig ist, um die Expertise und Lieferketten für die nukleare U-Boot-Flotte des Landes aufrechterhalten zu können.

Zusammenfassung des Drei-Länder-Vergleichs​

LandStrompreis-NiveauHauptproblemStrategie
DeutschlandHochHohe Netzkosten durch UmbauVoller Fokus auf Erneuerbare & Speicher
FrankreichMittel (subventioniert)Marode Kraftwerke & RiesenschuldenErhalt der Atomkraft um jeden Preis
GroßbritannienMittel bis HochAbhängigkeit von Erdgas-PreisenMix aus teurer Atomkraft & billigerem Wind

Fazit für die deutsche Debatte: Das britische Beispiel zeigt: Atomkraft-Neubau ist kein Rezept für sinkende Preise. Es ist eher eine extrem teure Versicherungspolice für die Versorgungssicherheit. In Deutschland würde ein Wiedereinstieg ähnliche Preisgarantien erfordern, was den Strompreis vermutlich eher bei über 30 Cent zementieren würde, anstatt ihn in Richtung der 20 Cent zu drücken.

Nur mal so, um ein bischen über den Tellerrand hinauszuschauen...
 
Ich hab vor ein paar Wochen mal Gemini gefragt, wie es um die Energiewende im Vergleich zur Atomkraft steht. Hier ein Ausschnitt, der sich auf den Kostenvergleich Deutschland - Frankreich bezieht.



Und hier der Ausschnitt, der Großbritannien in den Vergleich miteinbezieht.



Nur mal so, um ein bischen über den Tellerrand hinauszuschauen...
Passend zu den Kosten, da wir letztes Jahr in Flamanville im Urlaub waren.
Wobei diese überhöhten Kosten wohl nicht normal sind. Sehr schöne Gegend übrigens, ein paar Kilometer weiter steht die riesige Wiederaufarbeitungsanlage von Le Hague.
Ich habe glücklicherweise keine Angst vor Kernkraft sonst wären wir dort nicht hin in Urlaub aber finanziell rechnen sollte sie sich schon.


 
Ich habe ChatGPT ein bisschen in der Nase gebohrt.



Screenshot 2026-03-15 at 13-22-45 Kernkraft vs Erneuerbare Energien.webp

Das taugt alles noch nicht für eine fertige Doktorarbeit, aber es gibt eine Tendenz: Erst der schwachsinnige Atomausstieg 2011 hat die Rechnungen möglich gemacht, nach denen man mit Wind und Solar günstiger fährt oder gar das Klima rettet.

edit: Aus irgendeinem Grund wird nicht der vollständige Verlauf geteilt :rolleyes:
Im Anhang der Rest als PDF.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Jetzt müsste man halt mal wissen, welchen Quellen das Kleinkind ChatGPD da nachplappert?!
 
Habt ihr in dem Chat auf die Quellen geklickt, die ChatGPT berücksichtigt?

Hier sind ein paar der wichtigsten Original-Dokumente (PDF/Studien), mit denen man die Rechnung relativ gut nachvollziehen kann. Ich habe dir die relevantesten 5–6 Kernquellen zusammengestellt.




📄 Wichtige Berichte und Studien (mit direkten Dokumenten)​


1️⃣ Deutscher Strommarkt – offizieller Monitoringbericht​


  • Bundesnetzagentur
  • Bericht zum deutschen Strom- und Gasmarkt mit Daten zu Stromproduktion, Preisen, Kraftwerkskapazitäten usw.

👉 Monitoringbericht 2024 (PDF) öffnen


Der Bericht dokumentiert die Entwicklung der Strom- und Gasmärkte und basiert hauptsächlich auf Daten aus 2023 und 2024.




2️⃣ Studie zu Preis- und Emissionseffekten eines späteren Atomausstiegs​


  • Forschungsarbeit der Technische Universität Dresden

👉 Postponing Germany’s Nuclear Phase‑Out – Studie (PDF)


Wichtiges Ergebnis der Studie:


  • Verschiebung des Atomausstiegs hätte den Strompreis in Deutschland um ≈9 €/MWh gesenkt
  • Gasstromproduktion wäre reduziert worden
  • CO₂-Emissionen wären ebenfalls gesunken.



3️⃣ ifo-Institut Analyse zum Strompreis​


  • ifo Institute

👉 European electricity prices in times of multiple crises (ifo Working Paper)


Diskutiert u. a.:


  • Auswirkungen der Energiekrise
  • Rolle der Kernkraft-Laufzeitverlängerung für Strompreise.



4️⃣ Analyse zum Atomausstieg und seinen Kosten​


  • Studie des National Bureau of Economic Research

👉 The Private and External Costs of Germany’s Nuclear Phase‑Out (NBER)


Kernergebnis:


  • Der Ersatz von Kernkraft durch Kohle/Importe kann erhebliche gesellschaftliche Kosten verursachen, u. a. durch Luftverschmutzung und zusätzliche Emissionen.



5️⃣ Energiewende-Monitoring der Bundesregierung​


  • Bericht im Rahmen des Energiewende-Monitorings

👉 Monitoringbericht zur Energiewende (BMWK)


Dieser Bericht analysiert:


  • Stromverbrauch
  • Ausbau erneuerbarer Energien
  • Fortschritt der Energiewende.
 
Einfach mal ein paar Zahlen widerlegen, die da aufgelistet werden. Dann könnt ihr gerne spotten.
 
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